Kultur

Frankfurt: Kultursommergärten starten

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
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In der Batschkapp, im Tanzhaus West und im Club Das Bett starten die Kultursommergärten. Sie sind ein Versuch, der Clubszene wenigstens einige Veranstaltungen und Umsätze zu ermöglichen.

Mit Live-Konzerten und Biergärten beginnen am heutigen Freitag die Kultursommergärten in Frankfurt. Die Batschkapp lädt am Freitag und Samstag von 18 Uhr bis 22 Uhr auf das Freigelände, Gwinnerstraße 5, ein, „um frische Luft, Drinks und Food“ zu genießen.

Derzeit dürfen Veranstalter bis zu 250 Gäste zulassen, wenn Abstände und Hygieneregeln eingehalten werden. Im Club Das Bett, Schmidtstraße 12, spielt „Das Pfund“ am Freitag ab 20 Uhr live. Karten gibt es auf der Webseite bett-club.de. Im Tanzhaus West, Gutleutstraße 294, veranstaltet der Club Gibson den „Urban Club Band“-Abend mit Cover-Band und Picknick von 19 bis 23 Uhr. Tickets: milchsackfabrik.de.

Die Stadt Frankfurt fördere die Kultursommergärten mit 20 000 Euro, sagte Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) am Donnerstagabend im Kulturausschuss. Die Kultursommergärten sind der Versuch, der Clubszene, die schwer unter der Coronakrise leidet, zumindest einige Veranstaltungen und Umsätze zu ermöglichen.

Der Stadtverordnete Michael Müller (Linke) befürchtete, dass die Kultursommergärten nicht reichen werden, um die Clubszene zu retten. „Vielleicht haben wie nach dem Sommer keine Clubszene mehr“, sagte er. „Diese Sorge teile ich“, entgegnete Hartwig. Nico Wehnemann (Die Partei) forderte, weitere Party-Orte zuzulassen und kleine Clubs einzubinden. Sebastian Popp (Grüne) regte an, über eine finanzielle Unterstützung der Clubs nachzudenken.

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