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Corona-Pandemie

Frankfurt: Kulturlabor in der Altstadt

  • Helen Schindler
    VonHelen Schindler
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Der neue Verein „Kulturzeiter*innen“ unterstützt in Frankfurt lokale Kulturschaffende. In der Berliner Straße hat er sogar einen Laden eröffnet.

Um Künstler:innen und Kulturschaffende in der Pandemie zu unterstützen, hat sich im Frühjahr 2020 die Initiative „Kulturzeiter*innen“ gegründet. Inzwischen ist daraus ein gleichnamiger Verein entstanden – der nun eine ganz besondere Unterstützung anbietet: In einem leerstehenden Ladengeschäft auf der Berliner Straße hat er Ende November eine Pop-up-Location, ein Kulturlabor, eröffnet, in der Künstler:innen auftreten können. Das Motto: „Hauptsache wieder Kultur“.

Mehr als 50 Kulturschaffende und Künstler:innen aus Frankfurt und Offenbach haben sich laut Verein gemeldet und Programmpunkte angeboten. „Wir sind begeistert von der Vielfalt: Lesungen, Comedy, Theater, Puppenspiel, Performances, DJ-Sets und Livemusik, von der klassischen Opernsängerin bis zum Jazz-Vibrafonspieler und kleinen Bands ist alles dabei“, so die Vereinsvorsitzende Sarah Sorge.

„Durch unsere Förderung haben wir einen guten Einblick in die wirtschaftliche, aber auch in die kreative Lebenssituation von Künstler:innen. Auftritte und der Austausch mit Menschen fehlen vielen sehr“, so Sorge. In den ersten zwei Wochen des Kultursalons sei „eine Wohnzimmeratmosphäre“ entstanden. „Trotz begrenztem Publikum waren die Kulturschaffenden glücklich, ihre Kunst und Kreativität endlich mal wieder zeigen zu können.“

Kulturlabor:

Das Kulturlabor liegt in Berliner Straße 32 und ist von 6. bis 15. Januar 2022 jeweils Donnerstag, Freitag und Samstag von 18-23 Uhr und Sonntag von 12 bis 15 Uhr geöffnet. Das Programm findet sich unter: www.facebook/kulturzeiterin

„Intensive Abwägung“

Ob Kulturveranstaltungen in diesen Zeiten verantwortbar seien, darüber habe der Verein diskutiert und nach „intensiver Abwägung“ entschieden, weiterzumachen: mit 2G und Maskenpflicht, einer Beschränkung der Personenzahl und der Bitte, einen Test zu machen. Damit sich die Besucherinnen und Besucher nicht zwingend im Innenraum aufhalten müssen, findet das Programm im Schaufenster statt, der Ton wird nach draußen übertragen. „Es freut uns, dass unser genreübergreifendes Programm so gut ankommt. Es begegnen sich Künstler:innen, die sich sonst vielleicht nie begegnen würden und performen teilweise spontan miteinander“, sagt Vorstandsmitglied Daniela Cappelluti.

Das Pop-up-Kulturprogramm, das nach einer Pause wieder zwischen dem 6. und 15. Januar läuft, soll nicht nur Menschen an die Vielfalt der Kultur heranführen, sondern auch auf die Lage vieler Künstler:innen und Kulturschaffenden hinweisen und Spenden zur Unterstützung generieren.

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