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Das schätzt niemand, der zu Fuß geht.
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Das schätzt niemand, der zu Fuß geht.

Mobilität

Frankfurt: Künftige Koalition soll Fußverkehr fördern

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Der Verein „Fuss“ wendet sich mit Forderungen an die künftige Koalition in Frankfurt: Eine Fußverkehrsstrategie sei nötig, um den Anteil der Fußwege zu erhöhen.

Die lokale Gruppe des Vereins „Fuss“ in Frankfurt fordert die künftige Koalition im Römer auf, eine Fußverkehrsstrategie zu entwickeln. Gehwege sollten mindestens 2,50 Meter breit sein; Ampeln den Fußverkehr nicht durch lange Wartezeiten benachteiligen. Gegenstände wie E-Roller und Fahrräder sollten nicht auf Gehwegen parken.

Gehwege sollten sauber, unfallsicher, rutschsicher, eben und gut beleuchtet sein. An Baustellen sollten Ersatzwege angelegt werden.

Verein will 20 Prozent mehr Fußverkehr

Darüber hinaus forderte die lokale Gruppe von „Fuss“ die künftige Koalition im Römer auf, den Anteil des Fußverkehrs in der Stadt binnen der Wahlperiode um 20 Prozent zu steigern. Zuletzt legten die Frankfurterinnen und Frankfurter laut Studie der TU Dresden von 2018 25,9 Prozent ihrer Wege zu Fuß zurück.

Um eine Steigerung des Anteils am Gesamtaufkommen zu erreichen, sei es nötig, „den Autoverkehr aus der Innenstadt und den Wohngebieten durch konkrete Maßnahmen rauszuhalten“, sagte Markus Schmidt vom Verein „Fuss“.

Nötig sei darüber hinaus die Einrichtung eines Fußverkehrsbüros, analog zum Radfahrbüro, eine umweltfreundlichere Gestaltung des Straßenraums, unter anderem durch mehr schattenspendende Bäume, eine ansprechende Platzgestaltung sowie ausreichende Mittel für Fußverkehr im kommunalen Haushalt. „Es darf nicht sein, dass ein Großteil der Mittel wieder nur dem Autoverkehr zugutekommt“, so Schmidt.

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