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Frankfurt: Kübel für die Hauptwache sind zu schwer

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Von: Florian Leclerc

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Blick auf die Frankfurter Hauptwache: Foto: Peter Jülich
Blick auf die Frankfurter Hauptwache: Foto: Peter Jülich © Peter Jülich

Bei der Umgestaltung der Hauptwache stößt die Stadt auf Probleme. Als nächstes sind temporäre Maßnahmen geplant.

Bei der temporären Umgestaltung der Hauptwache mit mehr Grün stößt die Stadt auf einige Hindernisse. „Die Hauptwache ist statisch sehr filigran, selbst Kübel mit Erde sind an bestimmten Stellen eine echte Herausforderung“, sagte Planungsdezernent Mike Josef (SPD) am Donnerstagabend im Stadtparlament. „Nicht überall wird Begrünung möglich sein“, führte er aus.

Noch bis Ende Oktober läuft auf der Hauptwache das Projekt „Wohnzimmer Hauptwache“. Pop-up-Aktionen und Begegnungsräume sollen zeigen, wie die Innenstadt in der Post-Corona-Zeit gestaltet werden kann. Bürgerinnen und Bürger sollen in der Folge über die endgültige Umgestaltung der Hauptwache mitentscheiden.

Dauerhafte Umgestaltung ab 2032

Eine dauerhafte Umgestaltung sei ab 2032 geplant, führte Julian Langner (FDP) aus. Er fragte, wie die temporäre Umgestaltung aussehen soll. Josef kündigte daraufhin mehr Grün sowie Sonnensegel zur Verschattung an. Der teilweise leerstehende Apothekenhügel könne für „temporäre Auslagerungen“ genutzt werden. Die Vorschläge der Initiative Altes Neuland zur Begrünung der Hauptwache begrüße er. Allerdings habe die Initiative teilweise Verkehrsflächen überplant, die frei bleiben müssten.

Albrecht Kochsiek (CDU) beklagte das fehlende Tempo bei der Umgestaltung. „Sie sollten die temporären Maßnahmen endlich angehen, damit wir im nächsten Sommer Ergebnisse sehen“, sagte er. Den Kontakt des Magistrats zur Initiative Altes Neuland bezeichnete er als nicht besonders gut.

Aus Sicht von Julian Langner ist mehr Grün nicht nur auf der Hauptwache nötig: Er warb für ein „blühendes Band“ von der Hauptwache über die Zeil bis zum Paulsplatz und dem Römer. Simon Witsch (SPD) verteidigte das Aus für den Deckel auf der Hauptwache, der 2010 zunächst beschlossen worden war. Julia Roshan Moniri (Grüne) sprach sich für eine „Arena“-Bühne an der Hauptwache, Foodtrucks und Cafébikes aus.

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