Kulturticket

CDU Frankfurt kritisiert Werbekampagne

  • Georg Leppert
    vonGeorg Leppert
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OB Feldmann preist in einer neuen Werbeaktion das Kultur- und Freizeitticket der Stadt Frankfurt an. Die CDU spricht von „Wahlkampf mit Steuergeld“.

Die CDU-Fraktion im Römer kritisiert die Werbeaktion der Stadtregierung für das Kultur- und Freizeitticket. Im Mittelpunkt der Plakate stünden Oberbürgermeister Peter Feldmann und Kulturdezernentin Ina Hartwig (beide SPD), sagte der Stadtverordnete Christoph Schmitt. Schmitt sprach von „Wahlkampf mit Steuergeld“.

Das Ticket, das Kindern und Jugendlichen den freien Eintritt in Kultur- und Freizeiteinrichtungen ermöglicht, sei von der schwarz-rot-grünen Koalition gemeinsam beschlossen worden. „Aber wieder einmal nutzt der Oberbürgermeister die Information zu diesem mit Steuergeldern finanzierten Ticket für Werbung in eigener Sache“, monierte Schmitt.

Im Mittelpunkt der Kampagne müssten Kinder und Jugendliche stehen. Stattdessen betrieben Hartwig und Feldmann „Eigenlob auf Steuerzahlerkosten“, so Schmitt. Schon bei Werbekampagnen für kostenlose Kita- und Schwimmbadbesuche sowie Mieterrechte habe sich Feldmann in den Vordergrund gedrängt.

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