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Hier am Frankfurter Opernplatz würde Signa gerne ein Hochhaus bauen.
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Hier am Frankfurter Opernplatz würde Signa gerne ein Hochhaus bauen.

Skyline

Frankfurt: Hochhaus am Opernplatz - Politik stellt wichtige Bedingung für Neubau

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Darf Signa ein 60 Meter hohes Hochhaus am Frankfurter Opernplatz bauen? Die CDU im Römer hält das nur unter einer Bedingung für akzeptabel.

Frankfurt – Fast ein Jahr nach dem Abriss des 50er-Jahre-Gebäudes am Opernplatz in Frankfurt, in dem sich einst ein „Mövenpick“-Restaurant befand, ist immer noch nicht entschieden, ob dort ein Hochhaus entstehen darf oder nicht. Erste Fraktionen im Frankfurter Stadtparlament machen allerdings klar, dass sie den Wunsch der Signa Holding, auf dem Grundstück an den Wallanlagen einen rund 60 Meter hohen Turm zu bauen, kritisch sehen.

Für die CDU im Römer kommt ein Hochhaus dort nur infrage, „wenn die Sonnenstrahlen auch weiterhin ganztägig ihren Weg auf den Opernplatz finden“. Der planungspolitische Sprecher der Fraktion, Albrecht Kochsiek, fordert zudem, dass der Konzern vertraglich zusichert, den Sockelbereich des Hochhauses öffentlich zugänglich zu machen.

Signa würde am Frankfurter Opernplatz gerne höher bauen - die Stadt hat eine Prüfung versprochen

Klar gegen die Pläne stellt sich die Fraktion BFF/BIG. „Ein Hochhaus an dieser Stelle würde nicht nur den Opernplatz verschatten, sondern auch die Alte Oper optisch erdrücken und das gesamte Platzgefüge zerstören“, sagt Fraktionschef Mathias Mund.

Die Signa Holding dürfte auf dem Grundstück Opernplatz 2 ein Gebäude mit sieben Geschossen plus Staffelgeschoss errichten. Schon im September 2020 versprach die Stadt aber – im Gegenzug zum Versprechen von Signa, das Warenhaus Karstadt an der Zeil bis Ende 2024 geöffnet zu lassen – zu prüfen, ob auch der Bau eines Hochhauses möglich sei. Signa hat der Stadt und den Koalitionsfraktionen inzwischen einen Entwurf vorgestellt, nach dem der Turm in Richtung Bankenviertel verschoben würde und am Opernplatz ein deutlich niedrigerer Sockelbau entstünde.

Frankfurter Planungsdezernent Mike Josef sieht einen städtebaulich sensiblen Standort

Planungsdezernent Mike Josef (SPD) hatte sich vor knapp einem Jahr skeptisch zu den Signa-Plänen geäußert. Er wolle auf keinen Fall, dass der Opernplatz durch das Hochhaus verschattet werde. Nach Angaben seines Sprechers Mark Gellert hat sich daran grundsätzlich nichts geändert: „Uns ist sehr bewusst, dass der Opernplatz ein städtebaulich sensibler Standort ist.“ Noch laufe aber die politische Abstimmung mit der Koalition. Zudem sei die Prüfung, ob der neue Hochhausrahmenplan, der wohl bis Sommer fertig werde, dort ein Hochhaus ermöglichen sollte, nicht abgeschlossen.

Die Stadt werde den Bau eines Turms an dieser Stelle nur erlauben, wenn der Standort in den Rahmenplan aufgenommen wird, sagt Gellert. Selbst in diesem Fall sei aber zudem eine Änderung des Bebauungsplans nötig, über die dann das Stadtparlament zu befinden hätte. (Christoph Manus)

Ein Frankfurter soll in Frankfurt das höchste Hochhaus Deutschlands bauen.

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