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Der größte Teil des Kirchentags in Frankfurt war nur digital zu erleben. Die Linke im Römer wundert sich, dass die Stadt Frankfurt trotzdem einen Millionenzuschuss gab. Bild: Christoph Boeckheler
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Der größte Teil des Kirchentags in Frankfurt war nur digital zu erleben. Die Linke im Römer wundert sich, dass die Stadt Frankfurt trotzdem einen Millionenzuschuss gab. Bild: Christoph Boeckheler

Finanzen

Frankfurt: Kritik an Geld für Kirchentag

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Die Frankfurter Linke kritisiert den Millionenzuschuss der Stadt Frankfurt für den ökumenischen Kirchentag. Zumal völlig unklar sei, wofür das Geld genau verwendet wurde.

Die Linke im Römer kritisiert, dass die Stadt Frankfurt den ökumenischen Kirchentag mit einem Zuschuss von bis zu 4,9 Millionen Euro unterstützt hat und nicht einmal klar sei, wofür die Mittel verwendet wurden. Dabei bezieht sich die Fraktion auf Aussagen des Frankfurter Kämmerers und Kirchendezernenten Uwe Becker (CDU).

Dieser hat jüngst in einer Antwort auf eine Frage der Linken berichtet, dass dieser Zuschuss, obwohl der Kirchentag am 13. bis 16. Mai zum allergrößten Teil digital stattfand, nicht angepasst wurde. Bisher seien 1,2 Millionen Euro ausgezahlt worden, hieß es weiter. Sollten Mittel der Stadt nicht benötigt werden, würden sie von den Organisatoren des Kirchentags zurückgezahlt.

„Die 4,9 Millionen Euro Barmittelzuschuss scheinen ohne konkrete Prüfung bis heute zum Abruf zur Verfügung zu stehen“, kritisiert Michael Müller, Fraktionschef der Linken im Römer. Dabei sei von einem „Benefit“ für die Stadt außer einem Fernsehgottesdienst und kleineren Veranstaltungen nichts zu spüren gewesen.

Es bleibe zudem völlig unklar, wofür die ausgezahlten 1,2 Millionen Euro tatsächlich verwendet wurden und wieso der Zuschuss nicht reduziert wurde, als feststand, dass der Kirchentag fast nur digital stattfinden wird. „Gerade in der Pandemiesituation hätten die Mittel doch anders eingesetzt werden können, etwa für die von der Pandemie arg gebeutelten Menschen“, sagt Müller.

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