Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Die Mieten für die Geschäfte an der Frankfurter Hauptwache sind immer noch hoch, liegen aber unter dem Niveau von vor einigen Jahren.
+
Die Mieten für die Geschäfte an der Frankfurter Hauptwache sind immer noch hoch, liegen aber unter dem Niveau von vor einigen Jahren.

Innenstadt

Frankfurt: Corona-Krise lässt Ladenmieten sinken

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
    schließen

Die Mieten für Geschäfte in der Frankfurter Innenstadt sinken, selbst an der Zeil. Nur in einer Straße verlangen Eigentümer sogar immer mehr für Ladenflächen.

Die Mieten für Ladenflächen in der Frankfurter Innenstadt sind nach Zahlen des Maklerhauses Comfort seit Ausbruch der Corona-Krise und der ersten Lockdowns, die die Branche massiv trafen, stark zurückgegangen. Für die Zeil nennt das auf Einzelhandel spezialisierte Unternehmen nur noch Höchstmieten zwischen 220 und 250 Euro pro Quadratmeter für kleinere Läden mit bis zu 120 Quadratmetern Fläche. Vor wenigen Jahren lagen diese in der Spitze noch bei etwa 300 Euro pro Quadratmeter. Comfort beobachtet auch für die Geschäfte an der Freßgass, der Biebergasse, dem Steinweg, an der Hauptwache, der Kaiserstraße und der Schillerstraße ein gesunkenes Spitzenmietniveau.

Große Ausnahme ist die Goethestraße. In der Luxuslage steigen die Mieten nach Angaben von Comfort trotz der Corona-Krise an. Dort verlangten die Eigentümer:innen inzwischen in der Spitze bis zu 305 Euro pro Quadratmeter für kleinere Ladenflächen – also mehr als an der Zeil, die immerhin weiterhin zu den meistbesuchten Einkaufsstraßen in Deutschland zählt. Das Maklerhaus führt das unter anderem auf die Knappheit an Ladenlokalen an der Goethestraße zurück.

Trotz Krise gibt es neue Modegeschäfte in der Frankfurter Innenstadt

Nach Zahlen des Maklerhauses BNP Paribas Real Estate sind die Spitzenmieten für Ladenflächen in Frankfurt mit bis zu 310 Euro pro Quadratmeter im bundesweiten Vergleich immer noch sehr hoch. Nur in München ist das Niveau nach seinen Angaben noch höher.

Trotz der anhaltenden Corona-Krise beobachtet Comfort eine steigende Zahl an Neuvermietungen von Geschäften in der Frankfurter Innenstadt, darunter einige aus dem auch unter dem Onlineshopping leidenden Bereich Fashion. Das Maklerhaus weist etwa auf ein neues Geschäft von S. Oliver an der Zeil hin, auf einen Shop von Saint Laurent an der Goethestraße, Läden von Friendly Hunting und Brioni im Büro- und Geschäftshaus Ma’Ro an der Neuen Rothofstraße sowie die Flächen, die Canada Goose an der Ecke Freßgass/Rathenauplatz bezogen hat.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare