Fridays for Future

Frankfurt: Kreidebilder fürs Klima

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Der globale Aktionstag der „Fridays for Future“ am 24. April wurde ins Netz verlegt. In Frankfurt soll der Protest auch auf der Straße sichtbar sein – wenigstens ein bisschen.

Der globale Aktionstag der „Fridays for Future“ am Freitag, 24. April, ist wegen der Coronavirus-Pandemie von der Straße in die digitale Welt verlegt worden. Mit einem Livestream, Fotos und Nachrichten in den sozialen Netzwerken soll auch während der massiven Einschränkung des öffentlichen Lebens bundesweit Druck für eine andere Klimapolitik gemacht werden.

Der „netzstreik“

Den Online-Protest der Fridays for Future findet man im Netz unter www.fridaysforfuture.de und www.klima-streik.org.

Aber ganz wollen die Frankfurter Aktivistinnen und Aktivisten der weltweiten Klimaschutzbewegung sich Aktionen auf der Straße nicht nehmen lassen: Von 12 bis 15 Uhr wollen sie auf dem Opernplatz, der Hauptwache und dem Mainkai auftauchen und ihre Botschaften mit Transparenten und Kreidezeichnungen auf dem Pflaster verbreiten. „Wir werden versuchen, die Plätze komplett bunt zu hinterlassen“, heißt es auf der Webseite der Frankfurter Ortsgruppe. „Krisenzeiten sind immer die Zeitpunkte, wo es große Veränderung in der Gesellschaft gibt.“ Daher sei es wichtig, Präsenz zu zeigen. Man werde den Infektionsschutz beachten und Masken tragen und die Sicherheitsabstände einhalten.

„Wir versuchen, das so sicher wie möglich zu machen“, sagte Dominik Ullrich, ein Sprecher der Gruppe, der Frankfurter Rundschau. Man sei überhaupt nicht auf Konfrontation aus und werde mit der Polizei kooperieren, falls diese vor Ort aufschlage. Ein Sprecher des Frankfurter Ordnungsamtes sagte der FR auf Nachfrage, der Protest der Fridays for Future sei nicht als Versammlung angemeldet.

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