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Frankfurt: Kostümparty in der Kita

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Von: Steven Micksch

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Auch im Johanniskindergarten in Bornheim feierten die Kinder mit bunten Kostümen den Rosenmontag. Rolf Oeser
Auch im Johanniskindergarten in Bornheim feierten die Kinder mit bunten Kostümen den Rosenmontag. Rolf Oeser © ROLF OESER

Am Rosenmontag feiern die Kinder in ihren Einrichtungen mit Musik und Gebäck. Wer möchte, kann auch ohen Kostüm kommen.

Die Fastnachtszeit ist auch für Kinder in diesem Jahr wieder ein kleiner Reinfall. Egal ob durch Corona oder wegen der Weltpolitik, ohne Umzüge und Sitzungen werden die Möglichkeiten, um sich publikumswirksam in Schale zu schmeißen, enorm eingeschränkt. Dabei ist das gerade am Rosenmontag gängige Tradition.

Die Schulkinder nutzten die Möglichkeit zum Verkleiden bereits in der vergangenen Woche, denn am Montag war schulfrei, und so musste das Kostüm bereits am Freitag getragen werden. Am Wochenende gab es dann vereinzelte Kinder, die auch auf der Straße in Verkleidung zu sehen waren.

Auch die Krippen- und Kindergartenkinder mussten am Rosenmontag nicht auf Fastnacht verzichten. In den Frankfurter (aber auch jenseits der Stadtgrenzen) Kindertageseinrichtungen waren Kinder in Kostümen gern gesehen.

Kreppel kommen gut an

So auch in der Kita Sternenbrücke vom Caritasverband Frankfurt. Die Kinder trugen „alles was man in Comics sieht“, verriet Leiterin Susanne Maintz. Neben Superman und Spiderman waren aber auch Prinzessinnen-Outfits und eine Vielzahl von Tierkostümen sehr beliebt. Auch kulinarisch sollte sich der Rosenmontag von manch anderem abheben. Passenderweise gab es Süßigkeiten, Kreppel und Hot-Dogs. Die Kleinen hatten ihren Spaß.

In der Kita Alfred-Marchand-Haus von der Arbeiterwohlfahrt Frankfurt gab es ebenfalls Kreppel, und die Hortgruppe durfte sich besondere Getränke ausdenken, die dann gemeinsam zubereitet wurden, berichtete Leiterin Lea Kilian.

In den verschiedenen Gruppen wurde tagsüber Musik gehört, getanzt und gesungen. Das Verkleiden sei in der Kita auch jenseits von Fastnacht ein Thema und nehme in der kindlichen Entwicklung einen wichtigen Part im Bereich des sozialen Lernens ein.

„Unsere Kinder waren heute beispielsweise als Schmetterling, Katze, Spiderman, Tiger verkleidet, auch die Mitarbeitenden waren als Einhorn, Burgfräulein und Clown verkleidet. Tiere und Fantasiefiguren sind die beliebtesten und gängigsten Kostüme in unserer Kindertagesstätte“, sagte Kilian.

Und wer ohne Kostüm kam, konnte sich aus dem Fundus der Einrichtung etwas aussuchen oder blieb einfach in der Lieblingskleidung. „Das Verkleiden ist freiwillig und wird von uns nicht forciert und auch nicht erzwungen“, betonte die Leiterin.

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