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Frankfurt: Kostenloses Jobticket ab Januar

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Um sich in den Konkurrenz zu anderen Arbeitgebern zu behaupten, schafft die Stadt Frankfurt ein neues Angebot für Angestellte.

Mitarbeiter der Stadt Frankfurt können ab Januar kostenlos mit Bus und Bahn fahren. Die Stadt Frankfurt übernimmt den Eigenanteil für das Jobticket. Bislang zahlten städtische Angestellte 20 Prozent zum Jobticket hinzu. Diese Zuzahlung entfällt. Das hat der Magistrat beschlossen. Die Stadtverordneten müssen noch zustimmen. Die Kosten liegen bei rund fünf Millionen Euro im Jahr.

Zur Begründung heißt es, das kostenlose Jobticket mache die Arbeit in der Stadtverwaltung, die sich in Konkurrenz zu anderen Arbeitgebern im Rhein-Main-Gebiet befinde, attraktiver. Die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs leiste einen Beitrag, den Autoverkehr in der Stadt zu verringern und die Luft sauberer zu halten. In der Stadtverwaltung arbeiten mehr als 13 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den 62 Ämtern, Betrieben und Dienststellen.

Mit Mitnahmeregelung

Schon in den Jahren 1991 bis 1995 war das Fahren im öffentlichen Nahverkehr für städtische Mitarbeiter kostenlos, mit dem sogenannten „Fahr Bunt Jobticket“ im damaligen FVV (Frankfurter Verkehrsverbund), dem Vorgänger der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF). Seit 1996 war dann eine Zuzahlung fällig. Sie wurde nach und nach von 25 auf 45 Prozent erhöht. Ab 2018 wurde der Eigenanteil auf 20 Prozent gesenkt.

Im kostenlosen „Job Ticket Premium“, das städtischen Mitarbeitern ab Januar zusteht, ist eine Mitnahmeregelung enthalten. Abends nach 19 Uhr sowie an Wochenenden und an Feiertagen dürfen ein Erwachsener sowie eine Gruppe von Kindern unter 15 Jahren kostenlos in Bus und Bahn mitfahren.

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