Mietenwahnsinn

Frankfurt: Konferenz sucht Wege aus der Wohnungskrise

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Attac und andere Initiativen wollen bei einer Konferenz in Frankfurt über Auswege aus der Wohnungsmisere diskutieren. Parallel treffen sich Gruppen zum ersten hessischen Mietenratschlag.

Bei einer Konferenz zum Thema „Kommunen und Wohnen“ wollen das globalisierungskritische Netzwerk Attac und Kooperationspartner am Freitag und Samstag, 20./21. September, in Frankfurt über Auswege aus der Wohnungsmisere diskutieren.

Los geht es mit einer Podiumsdiskussion, die am Freitag, 19 Uhr, im DGB-Haus an der Wilhelm-Leuschner-Straße beginnt. Dort sprechen Susanne Heeg, Professorin für Stadtforschung an der Goethe-Universität, der habilitierte Humangeograf Sebastian Schipper und der Geschäftsführer der Hofheimer Wohnungsbau-Gesellschaft, Norman Diehl, über Wohnungen als Ware, die Möglichkeit des politischen Handels von unten und die Rolle öffentlicher Wohnungen. Für den Samstag im Saalbau Dornbusch, Eschersheimer Landstraße 248, sind etwa Workshops zur Frage des Eigentums an Grund und Boden, der Forderung nach einer Enteignung von Wohnungskonzernen und zur Stadtentwicklung in Zeiten der Klimakrise geplant. Parallel treffen sich dort Initiativen und andere Aktive, die für bezahlbaren Wohnraum kämpfen, zum ersten hessischen „Mietenratschlag“, zu dem das Bündnis Mietenwahnsinn einlädt.

Mehr zu Programm und Anmeldung unter www.kommunenkonferenz.de

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