1. Startseite
  2. Frankfurt

Frankfurt: Kleingärten am Ratsweg sollen bleiben können

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Christoph Manus

Kommentare

Die EU-Schule soll vielleicht auf den Festplatz ziehen. c. boeckheler
Die Europäische Schule zieht voraussichtlich auf den bisherigen Festplatz. Die Neubauten sollen nicht nur von der Schulgemeinde genutzt werden dürfen, betont die Frankfurter Stadträtin Sylvia Weber. © christoph boeckheler*

Die Europäische Schule zieht wohl an den Festplatz am Ratsweg. Die dortigen Gärten sollen erhalten bleiben. Das verspricht Stadträtin Weber - nennt aber auch eine Alternative.

Bau- und Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) will sich dafür einsetzen, dass auch bei einem möglichen Neubau der Europäischen Schule am Ratsweg die dortigen Kleingärten nicht angetastet werden. Das hat sie dem Vorsitzenden des Kleingartenvereins Riederwald, Niklas Pauli, und zwei Kollegen, die mit ihm in den Planungsausschuss des Stadtparlaments gekommen waren, am Dienstagabend versprochen. Gleichzeitig prüfe das Dezernat, wo es andernfalls eine attraktive Ausgleichsfläche für die Kleingärtner:innen geben könne, sagte sie.

Nach jahrelanger Suche und mehreren Vorschlägen sieht es nun so aus, als würde die Europäische Schule, die in der Nordweststadt zu wenig Platz hat, auf den bisherigen Festplatz in Bornheim ziehen dürfen. Nach Vorstellungen der Koalition aus Grünen, SPD, FDP und Volt wird dann trotz Kritik – etwa von der CDU – ein Gelände am Rebstock, in der Nähe der Messe, als Festplatz dienen.

Beschlossen ist aber noch nichts. Die Europäische Zentralbank hat zunächst eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben soll, ob die gewünschten Gebäude überhaupt am Ratsweg realisiert werden können. Weber hob am Dienstag hervor, dass sich die Schule zum Stadtteil öffnen wolle. Zudem sei vorgesehen, dass etwa die Sporthalle und die Aula des neuen Schulcampus auch von Vereinen genutzt werden dürften.

Auch interessant

Kommentare