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Die Künstlerinnen Ina Rettkowski (links) und Lena Grewenig beim Aufbau ihrer Pop-up-Ausstellung „Prêt-à-Rêver“.
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Die Künstlerinnen Ina Rettkowski (links) und Lena Grewenig beim Aufbau ihrer Pop-up-Ausstellung „Prêt-à-Rêver“.

Ausstellung in Frankfurt

Frankfurt: Kleiderkunst, fertig zum Träumen

  • Anja Laud
    VonAnja Laud
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DieFrankfurter Künstlerinnen Ina Rettkowski und Lena Greweing beschäftigen sich in ihrer Pop-up-Ausstellung „Prêt-à-Rêver“ mit dem Kreislauf von Materialien.

Kleidungsobjekte aus zartem Plissierpapier, getrocknete Blumen, denen Kunstharz einen Hauch von Morgentau verleiht: Die Künstlerinnen Lena Grewenig und Ina Rettkowski beschäftigen sich mit Mode. „Prêt-à-Rêver“ ist der Titel einer Pop-up-Ausstellung, die pünktlich zur Fashion Week am Sonntag in Frankfurt öffnet. Der Titel ist eine Anspielung an „Prêt-à-Porter“, also die tragefertige Kleidermode. Hier geht es allerdings ums Träumen von neuen Ufern.

Eines der großen Themen der beiden Frankfurter Künstlerinnen ist der Kreislauf von Materialien. Ina Rettkowski hat als Modedesignerin lange in der Bekleidungsindustrie gearbeitet und will der Fast Fashion, die ebenso schnell wie sie produziert wird im Müll landet, etwas entgegen- setzen. In ihrem Atelier im Atelierfrankfurt, dem Kunstzentrum im Ostend, sammelt sie Materialien wie etwa Surfsegeltuch, die sie für ihre Installationen immer wieder in neuer Form und in einem neuen Kontext einsetzt.

Die Malerin und Goldschmied-Künstlerin Lena Grewenig, Absolventin der Städelschule, arbeitet mit Materialien, die sie in der Natur findet. In der Ausstellung „Prêt-à-Rêver“, die vom morgigen Sonntag bis Donnerstag, 8. Juli, in der Pop-up-Galerie Umweg by Punkt nur wenige Schritte von der Hauptwache entfernt in der Katharinenpforte 6 zu sehen ist, zeigt sie eine Installation aus getrockneten, in Kunstharz konservierten Blumen, die zu einem späteren Zeitpunkt, für die Herstellung von Schmuckstücken verwendet werden.

Ausstellung

Die Künstlerinnen Ina Rettkowski und Lena Grewenig zeigen ihre Pop-up-Ausstellung „Prêt-à-Rêver“ in der Galerie „umweg by Punkt“, Katharinenpforte 6, in Frankfurt .

Die Ausstellung ist dort von Sonntag, 4. Juli, bis Donnerstag, 8. Juli, zu sehen. Sie ist am Sonntag von 17 bis 20 Uhr, am Montag von 12 bis 15 Uhr sowie von Dienstag bis Donnerstag von jeweils von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Wer sie sehen will, sollte seinen Besuch bei der Galerie per E-Mail ankündigen. lad

hallo@umwegbypunkt.de
www.lena-grewenig.de
ina.rettkowski.design

Ina Rettkowski und Lena Grewenig, die miteinander befreundet sind, arbeiten als Künstlerinnen das erste Mal zusammen. „Wir haben für unsere gemeinsame Arbeit ein Brückenstipendium erhalten“, sagt Lena Grewenig. Mit diesem unterstützt das Land Hessen die Arbeit von Künstlerinnen und Künstler während der Corona-Pandemie.

Die Installation in Umweg by Punkt, einer Galerie, die von der gemeinnützigen Stiftung Franziskustreff unterstützt wird, markiert einen wichtigen Punkt in ihrer Kooperation. Die Arbeiten beider Künstlerinnen werden nun nicht nur in der Theorie, sondern in einem Raum zueinander angeordnet, wie Ina Rettkowski, die auch an der Frankfurter Schule für Bekleidung und Mode unterrichtet, sagt.

Wobei während der fünftägigen Ausstellung nichts so bleiben wird wie es am Anfang war. Die Materialien werden von den Künstlerinnen von Ausstellungstag zu Ausstellungstag immer wieder neu geordnet oder gestaltet.

Lena Grewenig hat Steine zu Farbpigmenten zermahlen, die sie befeuchten und auf die Kleidungsobjekte auftragen wird, die Ina Rettkowski mit Bändern und Haken immer neu formen wird. Begleitet werden sie dabei von dem Sounddesign von Jean-Charles Vandermynsbrugge.

Die Pop-up-Ausstellung ist nicht Teil der Fashion Week. „Aber wir haben den Termin zusammen mit der Kuratorin Setareh Alipour bewusst gewählt“, sagt Ina Rettkowski.

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