Ferri, Geraldino, Kiri Rakete, Matthias Meyer-Göllner.
+
Ferri, Geraldino, Kiri Rakete, Matthias Meyer-Göllner.

FKLMF

Frankfurt: Kinderliedermacherfestival auf den Herbst verschoben

  • Meike Kolodziejczyk
    vonMeike Kolodziejczyk
    schließen

Das Frankfurter Kinderliedermacherfestival läuft vorerst online und wird im Herbst nachgeholt. Musiker stellen Musikvideos und Grußbotschaften ins Netz.

Kinder haben in den vergangenen Monaten ja schon auf einiges verzichten müssen. Jetzt wird es auch das Frankfurter Kinderliedermacherfestival, kurz FKLMF, nicht geben, jedenfalls nicht wie gewohnt. Eigentlich sollte die 17. Ausgabe seit Beginn dieser Woche laufen, die Musiker sollten an mehreren Schulen in Frankfurt Workshops und Konzerte geben und am Wochenende im Holzhausenschlösschen für ihr junges Publikum spielen. Eigentlich.

Doch im Jahr 2020 ist wegen Corona alles anders und vieles online. Auch das Kinderliedermacherfestival lässt sich vorerst nur virtuell erleben. Voraussichtlich im November sollen die Konzerte live nachgeholt werden, wie der Frankfurter Kinderliedermacher und Festivalleiter Georg Feils alias „Ferri“ mitteilte. Wie in den vergangenen Jahren hat Feils auch für 2020 eine Kinderliedermacher-All-Star-Band zusammengetrommelt. Seit vorgestern und noch bis nächsten Sonntag werden täglich Musikvideos und Grußbotschaften der Musiker online veröffentlicht. „Wir möchten auf diesem Wege zumindest ein kleines bisschen Festivalatmosphäre über das Internet zu den Frankfurter Kindern und Familien bringen“, sagt Feils. Mit dabei in der All-Star-Band sind Ferri selbst, der Kinderliedermacher Geraldino, die Wiener Musikerin Kiri Rakete sowie der Kinderliedermacher und Musikpädagoge Matthias Meyer-Göllner. Das Festival steht unter dem Motto „Trau dich!“ und thematisiert damit die derzeit viel diskutierten Kinderrechte. So heißt es im Titelsong, den Ferri extra für das Festival geschrieben hat: „Wenn du dich mies behandelt fühlst, trau dich, zu sagen, was du willst.“

Onlinekonzerte sind natürlich kein wahrer Ersatz ist für das FKLMF. „Nur live ist live“, bekräftigt Georg Feils. „Das gilt für unsere Konzerte, die immer ein intensives Gemeinschaftserlebnis sind, ganz besonders.“ Daher sei es ihm ein großes Anliegen, auch 2020 noch Live-Konzerte anbieten zu können. Wer nicht bis Herbst warten mag, kann das Programm des Festivals auf CD oder als Liederheft bestellen.

www.fklmf.com

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare