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Keine zusätzlichen Gymnasialplätze in Frankfurt nötig

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Die Elisabethenschule soll im nächsten Schuljahr nicht mehr Fünftklässler als bisher aufnehmen.

Die Zahl der Schulplätze an der Elisabethenschule im Nordend wird im Sommer voraussichtlich nicht ausgebaut werden, obwohl das die Schule wünscht. „Stand heute sehen wir keine Erhöhung der Zügigkeit ab dem kommenden Schuljahr vor“, sagt Jetta Lüdecke, Referentin von Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD). „Momentan liegt unser Fokus auf dem erfolgreichen Umzug in den sanierten Altbau in den Osterferien.“

Das Gymnasium wird derzeit saniert, die Schüler werden in Containern auf dem Pausenhof und im Holzhausenpark unterrichtet. Statt die Container nach dem Umzug in den Altbau abzubauen, könnten sie weiter genutzt werden, schlug die Schule im vergangenen Jahr vor. Bis zu 60 zusätzliche Fünftklässler könne sie dann aufnehmen. Eltern im Nordend unterstützten den Vorschlag mit einer Onlinepetition, bei der sie 333 Unterschriften sammelten.

Langfristig soll die Elisabethenschule ohnehin sechs statt vier Züge erhalten, indem sie den Altbau der angrenzenden Fürstenbergerschule übernimmt. Das dauert aber noch Jahre. Um die Schülerzahlen vorher erhöhen zu können, müssten die Voraussetzungen gegeben sein, sagte Weber im September im Bildungsausschuss. Deshalb wird nun geprüft, ob die Container in weitere Fachräume umgebaut werden können.

Im Dezernat sieht man auch nicht die Notwendigkeit, im nächsten Schuljahr überhaupt mehr Gymnasialplätze in Frankfurt zu schaffen. „Wir warten aber einmal die gymnasialen Anmeldezahlen ab“, sagt Lüdecke. Sollten diese immens ansteigen und zusätzliche Kapazitäten benötigt werden, „haben wir ein paar Aufstockungsmöglichkeiten“. Auch die Freiherr-vom-Stein-Schule hat angeboten, mehr Schüler aufzunehmen. „Wir schließen eine Erhöhung der Zügigkeit am Elisabethen also nicht kategorisch aus“, sagt Lüdecke.

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