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Frankfurt: Keine Rufbusse in der Nacht

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Von: Florian Leclerc

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Der autonome Bus Easy fährt auf dem Gelände der VGF. Foto: Peter Jülich
Der autonome Bus Easy fährt auf dem Gelände der VGF. © Peter Jülich

Drei Rufbusse fahren bis nach Mitternacht im Frankfurter Norden. Eine Ausweitung der Fahrzeiten sieht der Magistrat nicht vor. Die Koalition will unterdessen autonome Busse einsetzen.

Seit Oktober ergänzen drei Rufbusse mit dem Namen Knut den öffentlichen Nahverkehr im Frankfurter Norden. Die Rufbusse lassen sich mit der App „RMV on Demand“ buchen und halten an etwa 600 virtuellen Haltestellen in Bonames, Harheim, Nieder-Erlenbach und Nieder-Eschbach in der Zeit von 5 Uhr morgens bis 1 Uhr nachts.

Zwischen 1 Uhr nachts und 5 Uhr morgens sollen sie aber nicht fahren, teilte der Magistrat nun mit und antwortete damit auf einen Antrag der CDU im Römer. Diese hatte sich schon im Sommer für nächtliche Fahrten der Rufbusse an den Wochenenden und vor Feiertagen eingesetzt.

Operator an Bord

„Eine Ausweitung der Bedienzeiten über das nun festgelegte Angebot hinaus hätte zu unverhältnismäßig höheren Kosten für einen nur sehr geringen zusätzlichen verkehrlichen Nutzen geführt“, so der Magistrat nun ein halbes Jahr später. Die Fahrgastzahlen würden aber weiter ausgewertet, so dass es gegebenenfalls zu „kleineren Anpassungen“ kommen könne.

Die Koalition im Römer will unterdessen den autonomen Bus „Easy“ als Quartiersbus einsetzen. Der Magistrat soll prüfen, in welchen Stadtteilen das möglich wäre und zwei bis drei Teststrecken benennen,

Der autonome Bus fuhr zuletzt am Mainkai, in der Zentralwerkstatt der Verkehrsgesellschaft Frankfurt für die U-Bahnen und auf dem Klinikgelände der Wiesbadener Helios-Kliniken. Aktuell fährt der Bus im Stadtverkehr von Bad Soden-Salmünster. Zur Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und für Notfallbremsungen ist ein sogenannter Operator mit an Bord.

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