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Hessen, Frankfurt/Main: Ein alter Grenzstein steht auf einem Fußweg im Kleingartengelände. Die Bürgerinitiative für den Erhalt der Grünen Lunge am Günthersburgpark (BIEGL Günthersburgpark) e. V. kämpft gegen ein neues städtisches Wohngebiet im Nordend, die „Günthersburghöfe“.
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Hessen, Frankfurt/Main: Ein alter Grenzstein steht auf einem Fußweg im Kleingartengelände. Die Bürgerinitiative für den Erhalt der Grünen Lunge am Günthersburgpark (BIEGL Günthersburgpark) e. V. kämpft gegen ein neues städtisches Wohngebiet im Nordend, die „Günthersburghöfe“.

Wohngebiet

Frankfurt: Keine Mehrheit für Bebauung auf Grünflächen

  • Georg Leppert
    vonGeorg Leppert
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Die Frankfurter Stadtverordneten vertagen die Abstimmung über Günthersburghöfe. Die Grünen verteidigen ihr Wahlprogramm.

Die Grünen im Römer können sich eine Bebauung der Grünflächen in den Günthersburghöfen nicht vorstellen. Darauf hat der Stadtverordnete Wolfgang Siefert am Dienstagabend im Haupt- und Finanzausschuss hingewiesen. Siefert verwies auf das Wahlprogramm der Grünen, in das nach intensiver Debatte eine Ablehnung der Bebauung aufgenommen worden war – zum Unwillen von Planungsdezernent Mike Josef (SPD).

Entschieden wurde am Dienstag nichts. Die Stadtverordneten stellten die Anträge von Linken und Ökolinx, die faktisch das Aus für weite Teile des Projekts bedeutet hätten, zurück. Ob über die Vorlagen vor der Kommunalwahl am 14. März noch abgestimmt wird, ist zweifelhaft. Zu uneinig erscheint die Koalition aus CDU, SPD und Grünen, die sich in dieser Frage auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigt: die Zurückstellung des Themas.

SPD steht zur Bebauung

SPD-Fraktionschefin Ursula Busch machte keinen Hehl daraus, dass sie zu den Plänen für das Baugebiet Günthersburghöfe, wo 1500 Wohnungen geplant sind, steht. „Man kann den Menschen nicht absprechen, dass sie wohnen wollen“, sagte sie. Ähnlich äußerte sich CDU-Fraktionschef Nils Kößler. Er verwies darauf, dass drei Viertel der Grünflächen im Gebiet am Günthersburgpark erhalten blieben. Sofern man Wohnungen bauen möchte, „ist aber mehr nicht drin“. Siefert sprach von einem „Zielkonflikt“. In der Ära von Planungsdezernent Olaf Cunitz (Grüne) sei es eine gute Idee gewesen, das Bebauungsplanverfahren zu eröffnen. Zwischenzeitlich habe sich die Klimakrise aber deutlich verschärft, weshalb die Grünen das Projekt nicht mehr vorantreiben wollten.

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