Sachsenhausen

Frankfurt: Keine Fußgängerzone an der Brückenstraße

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Die SPD scheitert im Ortsbeirat 5 mit ihrem Vorhaben, einen beliebten Weg an der Brückenstraße in eine Fußgängerzone umzuwandeln. Ein Schild löst keine Konflikte, sagt beispielsweise Florian Reineking (FDP).

Wiederholt hätten Kinder, Jugendliche und deren Eltern über rücksichtsloses Verhalten der Radfahrer geklagt, die den Weg zwischen der Grünanlage und dem Kinderspielplatz an der Brückenstraße nutzten. Das schreibt die SPD im Ortsbeirat 5 und wollte diesen Abschnitt in eine Fußgängerzone umwandeln lassen. Dann hätte die Stadt eine größere Handhabe, Verstöße zu ahnden. Denn die Grünanlage werde gerne genutzt, vor allem wegen der Betreuungseinrichtung der „Elterninitiative Sachsenhausen“ (EIS) und des Kinderspielplatzes. Der Ortsbeirat 5 lehnte den Antrag in seiner Sitzung am Freitag jedoch ab.

„Ein Schild löst keine Konflikte“, sagte Florian Reineking (FDP). Die Radfahrer würden sich nicht daran halten. Außerdem sei der Weg Teil der Radroute, und der Antrag würde sich gegen den Radverkehr und die Anstrengungen des Radentscheids stellen. Auf Regeln zu verzichten, weil man vermute, dass sie niemand befolge, sei auch nicht der richtige Weg, sagte Thomas Murawski (SPD). Es gehe darum, die schwächsten Verkehrsteilnehmer, die Kinder, zu schützen. Man sollte einen Konflikt nicht zum Wohl der Stärkeren lösen, findet auch Knut Dörfel (Linke).

Schilder hielten Radfahrer nicht auf, sagt Reinhard Klapproth (Grüne). Das kenne man auch von der Zeil. Das Problem sei zudem, dass die Stadt nicht genug Kontrollpersonal habe, sagt Ingrid Leng (BFF). Sie hält Drängelgitter für sinnvoller. 

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