Neubau

Keine Einigung über Europäische Schule

  • Georg Leppert
    vonGeorg Leppert
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SPD und Grüne sind sich uneins über den Standort des dringend notwendigen Neubaus.

Nach dem Scheitern der Ausschreibung für eine Multifunktionsarena am Kaiserlei hat im Römer die Diskussion über die Nutzung des Geländes begonnen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob der Neubau der Europäischen Schule im Grenzgebiet zwischen Frankfurt und Offenbach errichtet werden kann. Vor allem SPD und Grüne sind unterschiedlicher Ansicht.

Die Grünen sind zunächst einmal froh, dass die Europäische Schule nicht wie ursprünglich angedacht auf dem Gelände der Ernst-Reuter-Schule im Nordwesten erweitert wird. Allerdings sehen sie auch den Kaiserlei als Standort skeptisch: „Durch den Gewerbeverkehr werden die Schülerinnen und Schüler gefährdet und das Gewerbe behindert.“ Zudem sollten zunächst die Basketballer der Skyliners die Chance bekommen, ihr Modell für eine Halle auf dem Gelände vorzustellen. Eine Ansiedlung der Schule in den Mainwasen könnten sich die Grünen hingegen gut vorstellen.

Die SPD-Fraktion fordert dagegen, das Kaiserlei-Gelände als Standort für die Schule zu prüfen. Das Grundstück liege auch nicht wie oft berichtet direkt am Kreisel, über den die Autobahn A661 führt, sondern deutlich weiter westlich, sagte Fraktionschefin Ursula Busch. „Es ist qualitativ durchaus vergleichbar mit den Mainwasen.“ Mit S-Bahn, Bus, Fahrrad und Auto sei es gut zu erreichen. Ein Neubau an den Mainwasen scheitere zumindest bisher an der fehlenden Zustimmung der dort ansässigen Sportvereine, so Busch.

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