Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Der Grand Tower ist nicht der höchste Wohnturm in Frankfurt, sondern wohl auch der teuerste.
+
Der Grand Tower ist nicht der höchste Wohnturm in Frankfurt, sondern wohl auch der teuerste.

Immobilien

Frankfurt: ABG-Chef sieht keine Immobilienblase, die irgendwann platzen wird

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
    schließen

Steht Frankfurt vor dem Platzen einer Immobilienblase? ABG-Chef Frank Junker widerspricht und prognostiziert eine andere Entwicklung.

Der Geschäftsführer der Frankfurter Wohnungsbaugesellschaft ABG Holding tritt der Ansicht entgegen, in Frankfurt gebe es eine Immobilienblase, die zu platzen drohe. Das hatte eine Untersuchung der Großbank UBS nahelegt.

Es treffe zu, dass die Preise für Mieten und Eigentum in den vergangenen Jahren stark gestiegen seien, so Junker. „Von einer Blase, die irgendwann platzen wird, kann aber nicht die Rede sein“, sagte er. Junker geht davon aus, dass sich die Preise etwa bei Eigentumswohnungen im hochpreisigen Segment auf hohem Niveau konsolidierten und sich „seitlich“ entwickelten. Einen Einbruch der Preise, wie es im Bild der zerplatzenden Immobilienblase suggeriert werde, erwarte er nicht.

Frankfurt: UBS-Untersuchung zur Preisentwicklung sieht Risiko einer Immobilienblase

Die Untersuchung von UBS hatte 25 Metropolen weltweit in den Blick genommen. Frankfurt lag dabei beim sogenannten Blasenrisiko vor München an erster Stelle – aber auch vor London oder New York, wo noch höhere Preise für Eigentum und Mieten abgerufen werden.

Grundlage der Untersuchung war demnach der Anstieg der Immobilienpreise in den vergangenen Jahren. Er lag laut UBS zuletzt im Frankfurter Stadtzentrum bei sechs Prozent. In den Jahren zuvor hätten die Immobilienpreise in Frankfurt jedes Jahr im Schnitt um zehn Prozent angezogen – so stark wie nirgends auf der Welt. Daher Platz eins beim Blasenrisiko.

Dass die Preise in Frankfurt steigen, bestätigt auch die Immobilienberatungsgesellschaft Colliers. Eine durchschnittliche Eigentumswohnung kostet demnach derzeit etwa 6000 Euro pro Quadratmeter im Bestand und 8000 Euro pro Quadratmeter im Neubau.

Immobilien in Frankfurt: Auch Beratungsunternehmen geht von Blase aus

Dass sich in Frankfurt aufgrund der hohen Immobilienpreise eine Blase bilde, hatte auch das Beratungsunternehmen Immoconcept nahe gelegt. Die höchsten Mieten und Kaufpreise fallen demnach in den zentralen Stadtteilen Altstadt, Innenstadt, Westend und Nordend an, durchschnittlich lägen die Kaufpreise für Neubauwohnungen zwischen 11 000 und 12 000 Euro pro Quadratmeter.

Die Mieten lägen im Durchschnitt bei etwa 15 Euro pro Quadratmeter für Bestandswohnungen und bei mehr als 20 Euro pro Quadratmeter im Neubau. In Luxuswohntürmen wie dem Grand Tower sollen Spitzenpreise pro Quadratmeter von bis zu 30 000 Euro erzielt worden sein. Allerdings liegen der Stadt keine neuen Bauanträge für Luxuswohntürme vor. (Florian Leclerc)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare