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Die Entscheidung fällt im Café Ypsilon.  

„Frankfurt für Anfänger“

Frankfurt in 56 Kapiteln

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Wird das Buch „Frankfurt für Anfänger“ schönstes Regionalbuch? Die Entscheidung fällt in einer öffentlichen Podiumsdiskussion.

Frankfurt wächst. Jeden Tag. Das kann man nicht zuletzt in der seit einigen Wochen laufenden Serie der Frankfurter Rundschau nachlesen. Insofern ist die Zeit ideal für ein Buch wie „Frankfurt für Anfänger“, das der Journalist und Verleger Matthias Arning vor einem Jahr veröffentlicht hat.

Auf 207 Seiten informiert der frühere Lokalchef der Frankfurter Rundschau über diese Stadt. Er schreibt über den Botanischen Garten und die Schwanheimer Düne, über die neue Altstadt und die FR. Und in einigen der 56 Kapiteln erfahren auch Menschen, die schon sehr lange in der Stadt leben, etwas Neues: Zum Beispiel, dass es in Kalbach einen Automaten gibt, an dem man Steaks ziehen kann. Illustriert wurden die Texte von Eva Feuchter.

Nun hat der Börsenverein des deutschen Buchhandels „Frankfurt für Anfänger“ auf die Shortlist seines Wettbewerbs „Schönstes Regionalbuch“ gesetzt. Es konkurriert mit einem Spielplatzführer aus Berlin, einem Buch über fränkische Dörfer, einem Band über das Schiller-Museum in Weimar und dem Titel „Marmor für alle“ über Kunst in Berlin. Die Entscheidung fällt in einer öffentlichen Podiumsdiskussion, wobei Arning und Feuchter ein Heimspiel haben. Über die Bücher diskutiert wird am Freitag, 13. September, von 20 Uhr an in der Buchhandlung Ypsilon, Berger Straße 18. Und sollte „Frankfurt für Anfänger“ gewinnen, hätte ein wenig auch die FR gewonnen. Denn „FFA“, so der Redaktionsjargon, war vor zehn Jahren eine Serie im Lokalteil. Die Texte in dem Buch haben mit den Artikeln aber nichts zu tun.  

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