1. Startseite
  2. Frankfurt

Frankfurt: Kampagne fürs Shoppen im Viertel

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Christoph Manus

Kommentare

Um die Lokale zu unterstützen, hat die Stadt Frankfurt ihre Regeln für die Außengastronomie gelockert. Auch Heizpilze sind für OB Peter Feldmann dabei „kein Tabu“. Foto: Michael Schick
Um die Lokale zu unterstützen, hat die Stadt Frankfurt ihre Regeln für die Außengastronomie gelockert. Auch Heizpilze sind für OB Peter Feldmann dabei „kein Tabu“. © Michael Schick

Die Frankfurter Gewerbevereine starten eine große Werbeaktion für den lokalen Handel, die Gastronomie und das Handwerk. Dabei setzen sie auf eine „Bekenner-Kampagne“.

Der Dachverband der Frankfurter Gewerbevereine will mit einer großen Kampagne namens „Main Viertel“ erreichen, dass mehr Menschen lokal einkaufen, im Quartier essen gehen und Kulturveranstaltungen besuchen sowie hiesige Handwerksfirmen beauftragen. Die Werbeaktion fasst das unter „Handel, Handwerk, Hunger“ zusammen.

Gastronomie, Handel und Handwerk vor Ort schafften Arbeits- und Ausbildungsplätze und trügen dazu bei, dass die Stadt lebenswert bleibe, sagte der Vorsitzender des Dachverbands, Ernst Schwarz, am Donnerstag bei der Vorstellung der Kampagne. Seit Ausbruch der Pandemie sei es noch wichtiger geworden, gemeinsam dafür zu sorgen, dass die Nachbarschaften vielfältig blieben.

OB Feldmann, IHK-Präsident Caspar und Bärbel Schäfer beteiligen sich an Aktion

Die Gewerbevereine setzen auf eine „Bekenner-Kampagne“. Der Leitsatz lautet „Ich liebe Main Viertel, weil...“ Antworten geben etwa Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD), IHK-Präsident Ulrich Caspar, Moderatorin Bärbel Schäfer, Gastronom:innen, Händler:innen, Handwerker und Handwerkerinnen. Auf 16 Bussen und 630 Litfaßsäulen wird die Kampagne für das Einkaufen und Essen gehen im Viertel werben. Aufkleber sind geplant und ein Fernsehspot. Die Stadt Frankfurt beteiligt sich an den Kosten der Werbeaktion mit 150 000 Euro aus den Einnahmen der Tourismusabgabe.

Die Stadt selbst hatte bereits im Juni die Kampagne „Frankfurt Restart“ ins Leben gerufen, die die Menschen zurück in die Stadt locken soll. Dasselbe Ziel verfolgen die Industrie- und Handelskammern mit ihrer Aktion „Heimat shoppen“.

Die Kampagne der Gewerbevereine füge sich gut in die Aktionen der Stadt ein, sagte Feldmann. Die Pandemie habe zu viel Not geführt, die Menschen nach unten gezogen. Doch nun lege etwa der Einzelhandel wieder den Schalter um, überall sei Aufbruchstimmung zu spüren. Die Stadt werde das unterstützen, etwa, indem sie weiterhin flexibel mit den Regeln für die Außengastronomie umgehe, sagte der Oberbürgermeister. Diese soll, solange die Pandemie anhält, mehr Platz in Anspruch nehmen dürfen als sonst. Sobald es kalt werde, seien auch Heizpilze kein Tabu.

Auch interessant

Kommentare