Parken

Frankfurt: Kameras ermöglichen Parken ohne Parkschein

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Neue Regelung im Parkhaus am Gericht macht den Parkschein obsolet. In Frankfurt ist es das erste Projekt dieser Art.

Die Parkhausbetriebsgesellschaft führt das Kennzeichenparken ein. Im Parkhaus am Gericht, Klapperfeldstraße 8, fahren Kunden künftig ins Gebäude hinein, ohne einen Parkschein zu ziehen – beim Bezahlen am Automaten geben sie ihre Kennzeichennummer ein. Diese wurde zuvor per Kameras im neuen System erfasst und verschlüsselt gespeichert. Die Kennzeichendaten würden nach dem Verlassen des Parkhauses wieder gelöscht, wie es der Datenschutz vorsehe, teilte das städtische Unternehmen mit. Falls Schnee oder Matsch das Kennzeichen verdeckten, könnten Kunden ein Parkticket ziehen.

Vom Kennzeichenparken erhofft sich die Parkhausbetriebsgesellschaft schnelleres Ausfahren und mehr Komfort für die Kunden. So fielen die hohen Pauschalen weg, die beim Verlust des Parktickets entstünden. Das Parkhaus am Gericht ist das erste in der Stadt mit Kennzeichenparken. Die Parkhausbetriebsgesellschaft ist für 32 städtische Parkhäuser mit 18 000 Stellplätzen verantwortlich . 

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