Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Einzelfahrscheine in Frankfurt könnten bald teurer werden.  peter jülich
+
Einzelfahrscheine in Frankfurt könnten bald teurer werden.

Stadtpolitik

Kämmerer will sparen

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
    schließen

Stadtkämmerer Uwe Becker fordert die Dezernate zum Sparen auf. Bis Januar erwartet er Vorschläge.

Stadtkämmerer Uwe Becker (CDU) hat die Dezernentinnen und Dezernenten aufgefordert, weitere Sparvorschläge zu machen. „Unsere Verantwortung ist nicht, Musik zu spielen, bis das Schiff gesunken ist, sondern dafür zu sorgen, dass es nicht sinkt“, sagte er. Im Haushalt 2021 müssten 100 bis 150 Millionen Euro eingespart werden, damit die Kommunalaufsicht ihn genehmige, führte Becker aus. Im Januar trifft sich der Magistrat zu Verhandlungen.

„Es reicht nicht, die notwendige Konsolidierung alleine im Bereich der Verwaltung zu suchen. Dort arbeiten die Menschen häufig schon am Limit“, sagte der Kämmerer. Die Konsolidierung müsse „quer über die verschiedenen Bereiche von den Personalkosten über Sach- und Dienstleistungen bis hin zu den Zuschüssen“ erfolgen.

Verzicht auf Kindertheater

„Wir werden nicht jeder einzelnen Einrichtung, nicht jedem einzelnen Träger in unserer Stadt die Garantie geben können, dass wir sie dauerhaft wirtschaftlich tragen können“, sagte Becker. Er stellte einen Verzicht auf das Kinder- und Jugendtheater sowie teurere Einzelfahrscheine in Aussicht, um den Haushalt zu sanieren. Das Kinder- und Jugendtheater soll 12 bis 13 Millionen Euro kosten. Für die preisgünstigen Einzeltickets überweist die Stadt dem RMV jedes Jahr sechs Millionen Euro.

Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) lehnte eine Kürzung der Zuschüsse für die freie Szene ab. Dies sei die „vulnerabelste Gruppe“, die von der Pandemie mit am härtesten getroffen sei. Ein Verzicht auf das Kinder- und Jugendtheater nannte sie eine parteiische Forderung der CDU. Sie wisse auch nicht, warum die CDU das Kinder- und Jugendtheater „einfach nicht mag“. Die Sanierung des Zoo-Gesellschaftshauses sei wesentlich teurer als das Kinder- und Jugendtheater, hielt Hartwig fest.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare