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Bus Frankfurt
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SPD und Linke in Frankfurt kritisieren den Vorschlag, Ticketpreise im ÖPNV zu erhöhen.

Frankfurt

Kämmerer Uwe Becker wegen Sparkurs in der Kritik

  • Georg Leppert
    vonGeorg Leppert
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In Frankfurt beziehen SPD und Linke Position gegen teurere ÖPNV-Tickets. Um das Corona-Loch im Haushalt zu stopfen, könne stattdessen die Gewerbesteuer erhöht werden.

Die Frankfurter SPD hat den Vorschlag von Kämmerer Uwe Becker (CDU), die Preise für Einzelfahrscheine und Tageskarten im RMV zu erhöhen, kritisiert. Mobilität gehöre zu den „Kernelementen des gesellschaftlichen Zusammenhaltes“, sagte der Unterbezirksvorsitzende Mike Josef. Diese müsse die Stadt auch in Krisenzeiten sichern. Josef verwies darauf, dass Becker selbst vor vier Jahren niedrigere Fahrpreise im RMV gefordert hatte.

Teurere Tickets sieht der Kämmerer nun als eine Einnahmemöglichkeit für die wegen der Corona-Krise nötig gewordenen Einsparungen. Ihm gehe es dabei aber nur um Einzel- oder Tageskarten, sagte Uwe Becker kürzlich im Interview mit der Frankfurter Rundschau: „Die meisten Frankfurterinnen und Frankfurter, die den ÖPNV regelmäßig nutzen, haben Zeitkarten.“

Kritik an Beckers Aufforderung zu sparen kam von der Linken im Römer. „Es darf nicht in die Krise hinein gekürzt werden“, sagte Michael Müller, der finanzpolitische Sprecher der Fraktion. „In der Krise muss investiert werden“, ergänzte er.

Die Linke will auf eine Erhöhung der Gewerbesteuer drängen, damit die Stadt Frankfurt mehr Einnahmen erwirtschaftet. Die CDU lehnt ein solches Vorhaben entschieden ab.

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