Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Die Frankfurter Polizei ermittelt (Symbolbild). Foto: dpa
+
Die Frankfurter Polizei ermittelt (Symbolbild).

Kriminalität

Frankfurt: Junger Mann in der Innenstadt angeschossen

  • Hanning Voigts
    VonHanning Voigts
    schließen

Im Allerheiligenviertel wird ein 23-Jähriger auf offener Straße angeschossen. Die Polizei prüft einen Zusammenhang mit einem Bandenkrieg, der schon seit Anfang des Jahres tobt.

In der Nacht zu Montag ist in der Frankfurter Innenstadt ein 23 Jahre alter Mann angeschossen und schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war gegen Mitternacht ein Notruf eingegangen, in dem von einer Schussabgabe in der Allerheiligenstraße die Rede war. Vor Ort trafen Polizeikräfte dann den 23-Jährigen mit einer Schussverletzung am Bein an. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Eine Fahndung nach dem möglichen Täter blieb zunächst ohne Erfolg. Am Montag wurden die Ermittlungen von der Kriminalpolizei übernommen. Der Hintergrund der Tat ist unklar, die Polizei wollte zunächst keine Details bekanntgeben. Ein Polizeisprecher bestätigte der Frankfurter Rundschau aber, dass ein Zusammenhang mit den Vorfällen rund um einen mutmaßlichen Bandenkrieg geprüft würde.

Ende Januar sollen zwei Dutzend vermummte und bewaffnete Personen in der Allerheiligenstraße vorgefahren sein, um eine achtköpfige Gruppe vor einem Kiosk anzugreifen. Ein Mann soll fünf Schüsse abgegeben haben, später flohen die Angreifer. Mitte März hatte die Polizei dann 30 Objekte im Rhein-Main-Gebiet, in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen durchsucht und dabei zwei Verdächtige verhaftet.

Ende April gab es dann eine zweite Razzia mit einer weiteren Festnahme, weil es Anfang März im Gallusviertel zu einer Racheaktion der angegriffenen Gruppe gekommen sein soll. Dabei hatten fünf Maskierte auf einen 38-Jährigen eingeschlagen und eingestochen. Die Polizei vermutet als Hintergrund „Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Gruppen im Milieu“. han

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare