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Ein Ensemble spielt für Frankfurter Schulen. So soll es auch im „Musik-Monat Mai“ sein.
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Ein Ensemble spielt für Frankfurter Schulen. So soll es auch im „Musik-Monat Mai“ sein.

Schulen in Frankfurt

Frankfurt: Junge Leute gehen auf musikalische Schnitzeljagd

  • Anja Laud
    VonAnja Laud
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Schulen in Frankfurt können sich trotz Corona auf den „Musikmonat Mai“ freuen. Und in diesem Jahr ist er länger als sonst.

Ob Spotify oder YouTube: Viele Kinder und Jugendliche kennen nur Musik, die von einem Streamingdienst kommt. Wie beeindruckend es ist, Musikerinnen und Musiker live spielen zu hören, das können sie im „Musik-Monat Mai“ erleben. Nachdem die Frankfurter Musiktage für Schulen im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfallen mussten, werden Künstlerinnen und Künstler nun wieder für ein junges Publikum spielen.

„Alle Beteiligten haben seit letztem Jahr neue Formate entwickelt, denn eines wollen wir auf jeden Fall verhindern: Dass der Musik-Monat Mai noch einmal ausfallen muss“, sagte gestern Elmar Fulda, Präsident der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK). Sein Haus hatte das Angebot für Schulen 2006 initiiert, zunächst als ein Aktionstag, seit 2012 bieten alle Frankfurter Musikinstitutionen einen ganzen Monat lang Konzerte, Vorträge und Workshops an. Über 40 000 Schülerinnen und Schüler hätten sie seitdem erreicht, wie Fulda berichtete.

In diesem Jahr wird wegen der Corona-Pandemie alles ein bisschen anders sein. Die Veranstaltungen des „Musik-Monats Mai“ werden sich bis in den Herbst ziehen, und es können sich weniger Schulen beteiligen.

In den vergangenen Jahren machten jeweils im Mai durchschnittlich etwa 400 Musikerinnen und Musiker ehrenamtlich für rund 4000 Schülerinnen und Schüler aus 50 Frankfurter Schulen Musik. In dieser Saison beteiligen sich 20 Grundschulen und neun weiterführende Schulen mit insgesamt 2000 Kindern und Jugendlichen an dem Programm.

Die Ausdehnung des „Musik-Monats Mai“ auf mehrere Monate liegt an der unsicheren Lage. Solange die Inzidenzzahl nicht deutlich sinkt und die Corona-Notbremse des Bundes nicht gelockert wird, dürfen Musikerinnen und Musiker nicht in die Schulen.

Gleichwohl können sich Schülerinnen und Schüler auf einiges freuen. Vor der Oper Frankfurt am Willy-Brandt-Platz sowie an weiteren Stationen in der Innenstadt sollen, sobald die Pandemie es zulässt, an einem noch nicht festgelegten Tag Mitglieder des Opernorchesters in kleinen Ensembles spielen und Kinder und Jugendliche sich auf eine „musikalische Schnitzeljagd“ begeben können, wie Opernpädagogin Iris Winkler sagte.

Musikerinnen und Musiker des Hessischen Rundfunks und anderer Musikinstitutionen der Stadt werden auch in die Schulen gehen und in Turnhallen oder auf Schulhöfen Konzerte geben. Schuljazz Frankfurt, ein Projekt der Musikschule Frankfurt, geht dabei auf Nummer sicher. „Wir wollen so viel live machen wie möglich. Wir haben aber auch einen Film vorbereitet“, sagt Projektleiter Sascha Wild. Dessen Vorführung könne in einem Livestream von Jazz-Musikerinnen und -Musikern begleitet werden.

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