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Frankfurt ist kein Platz für Klimawandelleugner

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Von: Thomas Stillbauer

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Schwer zu leugnen: Der Klimawandel setzt den Bäumen in Frankfurt und Umgebung zu.
Schwer zu leugnen: Der Klimawandel setzt den Bäumen in Frankfurt und Umgebung zu. © epd

Die Stadt unterstützt die hessische Erklärung, die sich gegen rechtsextreme Ideologien im Umweltschutz und gegen Verschwörungserzählungen wendet.

In der Frankfurter Bildungslandschaft sei „kein Platz für Klimawandelleugnung, Verschwörungserzählungen und rechtsextreme Ideologien in Natur- und Umweltschutz“: Mit diesen Worten hat sich Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) hinter die gemeinsame Erklärung der Hessischen Umweltbildungszentren und BNE-Netzwerke gestellt. BNE steht für „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.

Die Erklärung hatte die hessische Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) am Montag vorgestellt. BNE-Gruppen hatten sie im Auftrag des Hessischen Umweltministeriums gemeinsam in einer Veranstaltungsreihe erarbeitet. Das Statement soll für die Unterwanderung von Naturschutz- und Nachhaltigkeitsthemen durch rechtsextreme Gruppen ebenso sensibilisieren wie für Desinformationen durch Klimawandelleugnung.

Wörtlich heißt es in der Erklärung unter anderem: „Wir sind beunruhigt, dass Desinformation und scheinwissenschaftliche Aussagen zum Klimawandel sowie rechtsradikale pseudoökologische Denkfiguren verbreitet werden. Immer stärker dringen sie bis in die Mitte der Gesellschaft vor und diskreditieren damit das demokratische Gemeinwesen. Rechtsextreme Organisationen vereinnahmen Natur- und Umweltschutz unter dem Begriff Heimatschutz. In sozialen Medien diffamieren sie Engagierte und versuchen, lokale Initiativen zu unterwandern.“

Federführend bei der Erklärung waren unter anderen der Verein Umweltlernen in Frankfurt und das Netzwerk Nachhaltigkeit lernen in Frankfurt zusammen mit anderen hessischen Organisationen. Stadträtin Weber kündigte an, der Verein Umweltlernen werde im Sommer eine Veranstaltungsreihe zu Klimawandelleugnung und „brauner Ökologie“ zusammen mit der Volkshochschule und der Bildungsstätte Anne Frank organisieren.

Die ganze Erklärung gibt es auf der Internetseite des hessischen Umweltministeriums zum Herunterladen als PDF-Datei: umwelt.hessen.de

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