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Seit fast zwei Jahren wird der Tunnel für die U 5 gebohrt.
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Seit fast zwei Jahren wird der Tunnel für die U 5 gebohrt.

Verkehr

Frankfurt investiert groß in den ÖPNV

  • Oliver Teutsch
    vonOliver Teutsch
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Der Verkehrsdezernent in Frankfurt, Klaus Oesterling(SPD), prophezeit dem ÖPNV ein „Jahrzehnt der Inbetriebnahmen“. Das wichtigste innerstädtische Projekt sei die U4.

Frankfurts Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) verspricht für die kommenden Jahre viele Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr. „Dieses Jahrzehnt wird ein Jahrzehnt des Bauens und der Inbetriebnahmen“, sagte Oesterling am Montag und gab einen Ausblick auf die anstehenden Projekte. Vor allem im Frankfurter Westen und Nordwesten soll sich in den kommenden Jahren einiges tun.

Bereits im Bau ist wie bekannt die U-Bahn ins Europaviertel (U5 West), deren Inbetriebnahme laut Oesterling für das Jahr 2024 vorgesehen ist. Beabsichtigt sei zudem, die U-Bahn über den bisher bekannten Endpunkt hinaus oberirdisch um etwa einen Kilometer weiter nach Westen über den Römerhof bis zum dortigen Schulstandort zu verlängern. Realisiert werden soll auch die Verlängerung der U5 in östlicher Richtung von der Endhaltestelle Preungesheim bis zur S-Bahnstation Frankfurter Berg. Eine entsprechende Kosten-Nutzung-Untersuchung des Projekts sei positiv ausgefallen.

Als wichtigstes Projekt im innerstädtischen Nahverkehr sieht Oesterling den Lückenschluss der U4 zwischen der Bockenheimer Warte und Ginnheim mit einem Anschluss an den Uni-Campus Westend. Die Ergänzung biete eine schnelle Verbindung vom Campus Westend zum Hauptbahnhof mit einer Fahrzeit von etwa sechs Minuten. Auch die vielen tausend Beschäftigten der Bundesbank bekämen hierdurch erstmals eine attraktive Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr. Mit der neuen Verbindung könne dann auch die sogenannte A-Strecke zwischen Südbahnhof und Heddernheim spürbar entlastet werden.

Höchst als Drehscheibe

Mit der Entscheidung über die Linienführung der U4 sollen dann auch die Weichen für eine Ring-Straßenbahn gestellt werden, die eine Umstiegsmöglichkeit auf dem neuen Teilstück erhalten soll. Damit könne die Neubaustrecke der Straßenbahn zwischen Markuskrankenhaus und Friedberger Warte über Dornbusch und Eckenheim in Angriff genommen werden. Fortschritte gibt es Oesterling zufolge auch bei der geplanten Verlängerung der Straßenbahnlinie 11 von der Zuckschwerdtstraße zum Bahnhof Höchst.

Möglich sei auch eine Verlängerung bis zur Jahrhunderthalle, falls die Stadtverordnetenversammlung dies beschließe. Mit den Planungen zur Verlängerung der Linie 11 sei die Planungsgesellschaft der Regionaltangente West (RTW) beauftragt worden. Die RTW und die Linie 11 sollen künftig den Nordteil des Höchster Bahnhofs gemeinsam nutzen. Mit der Inbetriebnahme beider Verbindungen werde der Bahnhof in Höchst „zur zentralen Mobilitätsscheibe im Frankfurter Westen“, versprach Oesterling.

Weitere Projekte, die derzeit untersucht werden, sind laut Verkehrsdezernent eine Anbindung des Europaviertels in Richtung Westen und Süden, die Erschließung des Bereichs Atzelberg/Seckbach/Bergen, die Weiterführung des ÖPNV in Richtung Sachsenhäuser Warte sowie die Erschließung des neuen Stadtteils zwischen Praunheim und Nordweststadt.

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