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Frankfurt: Neues Konzept für Digitalisierung

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Von: Florian Leclerc

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In Frankfurt bekommen Eltern über das Kindernet einen Kita-Platz. Foto: Michael Schick
In Frankfurt bekommen Eltern über das Kindernet einen Kita-Platz. Foto: Michael Schick © Michael Schick

Die Koalition im Römer stellt einen gemeinsamen Antrag für eine neue Digitalisierungsstrategie. Sie soll frühere Teilstrategien bündeln.

Vor anderthalb Jahren haben die Frankfurter Stadtverordneten eine städtische Digitalisierungsstrategie beschlossen. Sie ist zwar noch nicht abgearbeitet, soll nun aber in einer neuen, integrierten Digitalisierungsstrategie aufgehen. Digitalisierungsdezernentin Eileen O’Sullivan (Volt) hatte zuvor darauf hingewiesen, dass die Teilstrategien in der Version von 2021 nicht berücksichtigt seien.

Das will die Koalition im Römer nun nachholen. Die Teilstrategien Smart City, Green IT, IT-Strategie und Onlinezugangsgesetz-Umsetzung, elektronische Aktenführung und Online-Antragsverfahren sowie die städtische Digitalisierungsstrategie sollen in einer integrierten Digitalisierungsstrategie zusammenfließen.

Ziele sind demnach unter anderem ressourcenschonendes Arbeiten, effektive Prozesse in der Verwaltung, ein reibungsloser Austausch zwischen Verwaltung und Bürger:innen und die Sicherheit personenbezogener Daten.

Stundungsantrag online

Wie die Kämmerei und das Digitalisierungsdezernat mitteilten, können Bürgerinnen und Bürger die Stundung einer Abgabenforderung online beantragen. Das betreffe die Gewerbesteuer, Grundsteuer, Abfallgebühren, Straßenreinigungsgebühren, Hundesteuer, Steuer auf Vergnügen besonderer Art, Spielapparatesteuer, Wettaufwandsteuer, Tourismusbeitrag und Zweitwohnungssteuer sowie die gegebenenfalls dazugehörigen Mahngebühren und Säumniszuschläge.

Die Anträge werden im PDF-Format geschickt. Das Onlineportal ist auf der Website frankfurt.de/Stundung-Amt21 zu erreichen.

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