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Kultur in der Stadt

Frankfurt: Ins Freie mit den Grüne-Soße-Festspielen

  • Thomas Stillbauer
    vonThomas Stillbauer
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Ein wochenlanges Sommerspektakel mit Show und Musik ist auf dem Roßmarkt geplant. Das soll ein Befreiungsschlag werden mit vielem, was wir wegen Corona so lang vermisst haben.

Auch 2021 kein reguläres Grüne-Soße-Festival im Frühjahr? Na dann: Feiern wir eben im Hochsommer – im Freien und im großen Rahmen. So hat es sich die Festival-GmbH gedacht, und so fördert es das Land Hessen. Also heißt es diesmal: „Grüne Soße Festspiele Open Air“, vom 20. August bis zum 11. September auf dem Roßmarkt.

Dann gibt es mehr Künstlerinnen und Künstler zu erleben und noch mehr Veranstaltungen – alles an der frischen Luft unter einem riesigen Dach. „Gemeinsam lassen wir den Asphalt beben – und es gibt sieben legendäre Festivalabende in dieser Zeit“, kündigt das Organisationsteam an.

Das sind wie gewohnt Maja Wolff und Torsten Müller von der Grüne-Soße-Festival-GmbH. In diesem Jahr haben sie sich Verstärkung geholt: Mit dabei sind das Kabarett Die Käs, das Satiretheater Die Schmiere und das Papageno-Musiktheater. Möglich werden die Festspiele durch ein Förderprogramm des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, das bezeichnenderweise „Ins Freie“ heißt. Es hilft Kulturbetrieben, in der Corona-Krise endlich wieder Veranstaltungen zu organisieren, draußen eben, und Kultur wieder möglich zu machen.

„Seit über einem Jahr ist es still auf dem Roßmarkt – damit ist jetzt Schluss!“, jubelt Maja Wolff. „Endlich haben wir wieder ein Ziel vor Augen und wissen, wofür wir morgens aufstehen“, sagt Torsten Müller. „Ich kriege jedes Mal Gänsehaut, wenn ich darüber nachdenke.“

Ein 750 Quadratmeter großer Schirm wird die Bühne und bis zu 600 Zuschauer während der gesamten Festspiele vor Regen schützen. Drum herum stehen – alles gemäß den geltenden Hygienebestimmungen – die Stände des Festivalmarkts, womöglich bis an die Hauptwache heran. Bis zu vier Veranstaltungen täglich sind geplant: morgens Schultheater, mittags Musik, nachmittags Papageno-Musiktheater für Kinder, abends Show – insgesamt mehr als 60 Ereignisse mit etwa 160 Künstlerinnen und Künstlern.

Als Rahmen dient das Grüne-Soße-Festival, wie gewohnt an sieben Abenden wegen der sieben Kräuter, aber diesmal über den gesamten Zeitraum verteilt. Der Wettbewerb um die beste Grüne Soße der Stadt wird erneut ausfallen, wie im vorigen Jahr, als das Festival lediglich an einem Abend im Oktober online lief. Aber: „Auf den Spaß um die sieben Kräuter verzichten wir natürlich nicht“, betonen Wolff und Müller. Jeder der sieben Abende erhält ein eigenes Motto, das sich darum dreht, was wir während der Pandemie vermisst haben: etwa das Ausgehen, Fußball, Fastnacht, Geld, Reisen oder Schule.

Gastgeberinnen und Gastgeber auf der Bühne sind wie gewohnt Anton Le Goff, Timo Becker und die Hilde aus Bornheim, begleitet von der Festivalband. Die Grüne-Soße-Gaststars sind schon seit zwei Jahren gebucht: Bodo Bach, Bäppi La Belle, Joachim Scherer, Sabine Fischmann & Ali Neander, Chin Meyer, die U-Bahn-Kontrollöre in tiefgefrorenen Frauenkleidern und Gayle Tufts. Fürs Publikum gibt es auch ohne Wettbewerb die unterschiedlichen Grünen Soßen zu verkosten.

An den anderen Abenden lockt ein Programm aus Kabarett, Poetry Slam, Theater, Mentalmagie, und sogar ein musikalischer Gottesdienst ist vorgesehen. Mit dabei: Mirja Regensburg, Frank Fischer, Maddin Schneider, Nicolai Friedrich, Andy Ost, Sven Hieronymus, das Schmiere-Ensemble, die Schwerdtfegers, Kick La Luna, Ten On Tons, das Landesjugendjazzorchester Hessen, Jan Cönig und andere.

„Es fühlt sich fast an wie früher beim Summertime-Festival“, freut sich Torsten Müller. Der Ticketvorverkauf beginnt am 12. Juni. Alle weiteren Informationen: www.gruene-sosse-festival.de

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