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In der Frankfurter Paulskirche sollen wieder alle Plätze besetzt werden können. Deshalb sollen nur noch Geimpfte und Genese hinein dürfen.
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Trotz Corona-Pandemie sollen in der Frankfurter Paulskirche wieder alle Plätze besetzt werden können. Deshalb sollen nur noch Geimpfte und Genese hinein dürfen.

Corona

Frankfurt: In der Paulskirche gilt künftig 2G

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann setzt bei städtischen Veranstaltungen, etwa in der Paulskirche, nun auf 2G. Das stößt nicht nur auf Zustimmung.

In Frankfurt sollen bei größeren städtischen Veranstaltungen künftig grundsätzlich die 2G-Regeln gelten. Das hat der Sprecher von Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD), Olaf Schiel, am Mittwoch im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau angekündigt. Schon an der Gedenkstunde zur Erinnerung an die Novemberpogrome im Jahr 1938, zu der die Stadt Frankfurt für Dienstag, 9. November, in die Paulskirche einlädt, werden nur Menschen teilnehmen dürfen, die nachweisen können, dass sie vollständig geimpft oder genesen sind.

Einzige Ausnahme sind, wie Schiel erläutert, Kinder unter zwölf Jahren. Diese dürften hinein, wenn sie nachweislich negativ auf Corona getestet sind. Ausnahmen für Menschen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können, sind nicht vorgesehen. Die Stadt halte sich dabei an die Regelungen der hessischen Corona-Schutzverordnung, sagt Schiel.

Stadt Frankfurt will mit 2G erreichen, dass wieder mehr Publikum zu Veranstaltungen darf

Als Grund, künftig auf 2G zu setzen, nennt der Sprecher des Oberbürgermeisters die Möglichkeit, wieder mehr Publikum bei städtischen Veranstaltungen zu ermöglichen. Nach dem bisherigen Konzept, das aus 3G und strengen Hygiene- und Abstandsregeln bestand, durften nach seinen Angaben höchstens 200 Menschen zu Veranstaltungen in die Paulskirche. Das habe zum Teil dazu geführt, dass die Stadt Listen für geladene Gäste stark zusammenstreichen musste. Einige Menschen, die deshalb nicht kommen durften, hätten sich dadurch brüskiert gefühlt. Mit den 2G-Regeln sei es möglich, die Kapazität der Paulskirche wieder voll auszunutzen, also 730 Menschen in den Saal zu lassen, sagt Schiel. Die Maskenpflicht entfällt.

Empört reagiert die Fraktion BFF-BIG im Frankfurter Römer auf die Ankündigung. Sie will mit einem Dringlichkeitsantrag zur Sitzung des Stadtparlaments am Donnerstag kommender Woche erreichen, dass auch künftig bei allen städtischen Veranstaltungen die 3G-Regeln gelten und warnt vor einer „Ausgrenzung und Diskriminierung einzelner Menschengruppen“. Es dürfe nicht zu einer Spaltung der Bürgerschaft in „Geimpfte“ und „Umgeimpfte“ kommen, zumal auch geimpfte Menschen andere infizieren könnten.

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