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Im „Impf-Express“ kann man auch ohne Fahrschein mitfahren.
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Im „Impf-Express“ in Frankfurt kann man sich gegen Corona impfen lassen.

Pandemie

Corona-Impfung in der Straßenbahn – Wie der Impf-Express in Frankfurt funktioniert

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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In Frankfurt gibt es jetzt die Möglichkeit, sich in der Straßenbahn gegen Corona impfen zu lassen. Jetzt ist klar, wie das funktionieren soll.

Frankfurt – In der Stadt sind in den kommenden zwei Wochen zwei Straßenbahnen unterwegs, in denen man sich kostenlos impfen lassen kann. Der „Impf-Express“ ist auffällig beklebt. Man braucht keinen Fahrschein. Die beiden Trams fahren als Linie 1 von Louisa bis zur Zuckschwerdtstraße und als Linie 2 von Ginnheim zum Gravensteiner Platz. Das Angebot ist von 25. Oktober bis 7. November verfügbar. Es richtet sich an alle Menschen ab zwölf Jahren, die noch nicht geimpft sind.

Das niedrigschwellige Angebot ergänzt weitere Impfmöglichkeiten in der Stadt, etwa im Impfzentrum auf der Messe oder Sonderimpfaktionen am Zoo, auf dem Campus Westend der Goethe-Universität oder bei der TG Bornheim. Einen Termin für das Impfen in der Tram muss man nicht ausmachen. Impflinge steigen hinten in die Bahn ein und füllen die nötigen Dokumente aus. Jugendliche von 12 bis 15 Jahren müssen in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person kommen. 16- und 17-Jährige bringen eine Einverständniserklärung mit, die eine erziehungsberechtigte Person unterschrieben hat sowie die Kopie von deren Personalausweis. Den eigenen Personalausweis sollen die Impflinge mitbringen, falls vorhanden auch die Krankenkassenkarte und den Impfpass.

Frankfurt: Bei Corona-Impfungen in der Straßenbahn wird Biontech verwendet

Wenn die persönlichen Daten aufgenommen sind, erfolgt, falls medizinisch nötig oder gewünscht, ein Arztgespräch. Für Impflinge sind Kabinen in der Tram eingerichtet worden, um Privatsphäre zu gewährleisten. Geimpft wird nicht während der Fahrt, sondern bei Stopps an den Haltestellen. Empfohlen wird eine Ruhezeit von 15 Minuten, um zu sehen, ob die Impflinge die Impfung gut vertragen.

Geimpft wird mit dem mRNA-Impfstoff von Biontech/Pfizer. Wenn der Impfstoff im Körper ist, produzieren Ribosomen in den Zellen das Protein aus der Virushülle. Das Protein aus der Virushülle löst die Krankheit nicht aus. Dafür müsste sich ein Mensch mit dem vollständigen Virus infizieren. Das Protein aus der Virushülle ermöglicht es dem Immunsystem vielmehr, Antikörper zu diesem Protein zu bilden. Falls sich eine geimpfte Person mit dem Coronavirus infiziert, verbinden sich die Antikörper mit dem Protein der Virus-Hülle – die Antikörper bekämpfen das Virus.

Corona-Impfungen: Neue Regeln im Stadion von Eintracht Frankfurt

„Wenn wir gut durch den Winter kommen wollen, müssen sich noch mehr Menschen impfen lassen“, sagte Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne). Im Impfzentrum in der Messehalle 1.2 würden jeden Tag bis zu 1000 Menschen geimpft, an der Konstablerwache samstags bis zu 300 Menschen. Insgesamt haben in Frankfurt nach Angaben des Hessischen Sozialministeriums schon mehr als eine Million Menschen eine Impfung erhalten. Bei der Auffrischimpfung, also der dritten Impfung, sind es derzeit 1735 Menschen. Beim Fußballspiel von Eintracht Frankfurt gegen RB Leipzig (30. Oktober, 18.30 Uhr) werde ein Impf-Express auch am Stadion halten, kündigte RMV-Chef Knut Ringat an. (Florian Leclerc)

Auch darüber hinaus gibt es Änderungen der Corona-Regeln im Eintracht-Stadion. Die Stadt und das Gesundheitsamt nennen Details.

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