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Frankfurt: Idee für Personal Trainer

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Von: Yağmur Ekim Çay

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Lisa Kleinhenz ist die Gründerin von Rapt.
Lisa Kleinhenz ist die Gründerin von Rapt. © Privat

Wie Mikrodarlehen bei Geschäftsgründungen helfen: Die WI-Bank fördert die Online-Plattform „Rent A Personal Trainer“.

Lisa Kleinhenz ist 37 Jahre alt und lebt in Offenbach. Nach ihrer Ausbildung zur Sport- und Gesundheitstrainerin und anschließender Erfahrung in der Fitnessbranche als Club- und Regionalmanagerin machte sie 2018 den Schritt in die Selbstständigkeit und gründete die Online-Plattform Rapt – Rent A Personal Trainer. Als 2020 der zweite Corona-Lockdown kam, wurde es schwierig für sie – daher entschied sie sich für das „Hessen-Mikrodarlehen“ von der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WI-Bank).

„Durch meine projektbezogene Arbeit reiste ich viel und fand bei der Online-Recherche nach einem Coach vor Ort nur selten ein passendes Angebot. Menschen möchten heutzutage absolut flexibel bleiben und auch entsprechend trainieren“, sagt Lisa Kleinhenz über ihre Motivation. 2018 gründete sie ihre Online-Plattform Rapt, auf der Trainingsinteressierte für sich Trainer:innen finden können. Durch verschiedene Filterfunktionen wie eine Umkreissuche, einen Preisvergleich und Bewertungen können Interessierte nach geeigneten Trainer:innen suchen und ein oder mehrere Trainingseinheiten buchen.

Als die Existenzgründerin die erste Programmierphase ihrer Plattform mit all ihren Ersparnissen startete, scheiterte sie. Beim zweiten Versuch im Jahr 2020 waren die ersten Ansprechpartner für sie Banken. Mit der finanziellen Unterstützung eines Bürgschaftsbank-Darlehens konnte sie mit Rapt einen weiteren Versuch unternehmen. Kurz danach kam der zweite Lockdown. „Corona war eine große Herausforderung. Wir wissen aus vielen Gesprächen mit unseren Trainer:innen, dass insbesondere zu Zeiten der Lockdowns immer wieder große Unsicherheiten entstanden, wie man mit dem persönlichen Trainingskontakt umgehen soll“, erzählt sie.

Durch einen Tipp ihres Unternehmensberaters wurde die Existenzgründerin auf das „Hessen-Mikrodarlehen“ der WI-Bank aufmerksam und konnte ihre Finanzierungslücke „auf sehr schlanke und unkomplizierte Weise“ schließen. Die Anschlussfinanzierung war für sie eine interessante Option. Jetzt will sie Rapt zu einer deutschlandweiten Kommunikationsplattform für Fitnessprofis und Interessierte ausbauen.

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