Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Studieren

Hotels als Notlösungfür Studierende

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
    schließen

Wohnraum für Studierende bleibt in Frankfurt trotz der Corona-Krise knapp. Selbst Hotelzimmer kommen nun nach Ansicht des Studentenwerks als Übergangslösung in Frage.

Studierende, die in Frankfurt und Umgebung ein günstiges Zimmer suchen, haben trotz der Corona-Krise große Schwierigkeiten. Nach Zahlen des Studentenwerks Frankfurt gibt es gerade einmal für 7,5 Prozent der Studierenden ein öffentlich gefördertes Wohnheimzimmer. Etwa 2000 Menschen stehen auf der Warteliste. Auch Zimmer in Wohngemeinschaften sind begehrt – und werden zu immer höheren Mieten angeboten.

In der Corona-Krise kämen deutlich weniger internationale Studierende in die Stadt, sagt Manfred Schubert-Zsilavecz, Vizepräsident der Goethe-Uni und Verwaltungsratsvorsitzender des Studentenwerks. Es gebe zudem deutsche Studierende, die sich die Zimmersuche erst einmal ersparten und ihr Semester zu Hause digital absolvierten. Andere junge Menschen entschieden sich aber – statt ins Ausland zu gehen – für ein Studium.

Zudem ist das Angebot an Wohnheimplätzen weniger stark gewachsen als geplant. Der Bezug des großen neuen Wohnheims an der Sportuni, das Platz für 297 Studierende bieten soll, hat sich, wie Studentenwerk-Sprecherin Sylvia Kobus auf Anfrage bestätigt, erneut verzögert. Eigentlich sollte der Komplex zum Sommersemester 2020 fertig werden, dann war vom Wintersemester die Rede. Nun heißt es, die erste Hälfte der Zimmer könne im Januar bezogen werden, die zweite zu Beginn des Sommersemesters 2021.

In dieser Situation weist das Studentenwerk Studierende auch auf aus ihrer Sicht übergangsweise akzeptable Angebote von Hotels hin, die in der Krise versuchen, sich neu auszurichten. Ausdrücklich erwähnt das Studentenwerk etwa das Hotel Excelsior am Hauptbahnhof, das Studierenden Zimmer anbietet, die samt Nebenkosten und WLAN 480 Euro im Monat oder auch 180 Euro pro Woche kosten. Prioritär müsse mehr studentischer Wohnraum gebaut werden, sagt Schubert-Zsilavecz. Er begrüße aber auch Initiativen für temporäre Lösungen, die Studierenden helfen.

Infos zu Wohnheimzimmern und anderen Anbietern gibt es unter www.studentenwerkfrankfurt.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare