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Erfreut Klein und Groß: der Wäldchestag. Für diesen Mai ist er schon fest in Planung.
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Erfreut Klein und Groß: der Wäldchestag. Für diesen Mai ist er schon fest in Planung.

Feste

Frankfurt hofft auf den Wäldchestag

  • Oliver Teutsch
    vonOliver Teutsch
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Tourismus-Chef Thomas Feda will Feste zur Belebung der Innenstadt in Frankfurt veranstalten. Schausteller begrüßen die Initiative.

Geht es nach Thomas Feda, darf in Frankfurt im Sommer durchgefeiert werden. Zumindest was die etablierten Feste der Stadt anbelangt. Gerade hat der Chef der städtischen Tourismus- und Congress GmbH (TCF) schweren Herzens die traditionelle Dippemess im Frühjahr absagen müssen. Feda hofft, dass es das letzte Volksfest war, das der Pandemie zum Opfer fällt. „Wir denken sehr offensiv über den Wäldchestag nach“, so Feda. Das Volksfest im Stadtwald, immer um Pfingsten und daher in diesem Jahr Ende Mai, sei nicht ganz so dicht gebaut und habe eine gute Wegeführung, was möglichen Hygieneauflagen weniger im Weg stünde.

Im Juni soll es dann verschiedene Aktionen zur Belebung der Hotellerie und des Einzelhandels in der Innenstadt geben, und im Juli könnte die Stunde der Sommer-Dippemess schlagen, die Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) ins Gespräch gebracht hatte. Feda und seinem Team schweben zwei bis drei Wochen in der ersten Julihälfte vor.

Von einem Rummel zwischen Roßmarkt und Römer erhofft sich Feda auch eine Belebung für den Einzelhandel, nicht zuletzt in der neuen Altstadt, die in den vergangenen zwölf Monaten auf viele Tourist:innen verzichten musste. Bis Mai will sich Feda Zeit lassen, um zu prüfen, ob ein solches Fest umsetzbar ist und wo es über die Bühne gehen könnte. Denn sollten die Auflagen in der Innenstadt zu hoch sein, könnte das Volksfest im Juli auch auf dem angestammten Platz am Ratsweg aufgebaut werden. Feda favorisiert allerdings die Innenstadt.

So sieht es auch Thomas Roie, Vorsitzender des Frankfurter Schaustellerverbands, der zunächst einmal die grundsätzliche Idee eines zusätzlichen Volksfests begrüßt. „Wir müssen einen Neustart finden, da ist uns jedes Mittel recht“, sagt Roie. Die Innenstadt sei dafür sicherlich attraktiver, auch wenn dort nicht alle Fahrgeschäfte zum Zug kämen, die es am Ratsweg zu finden gibt, wie Feda zu bedenken gibt: „In der Innenstadt kann ich keine Achterbahn aufbauen.“ Allerdings kommen solch große Fahrgeschäfte wie Achterbahn oder Wildwasserbahn von Schausteller:innen aus München oder den Niederlanden, und jetzt ginge es zunächst einmal darum, die regionalen Schausteller:innen zu unterstützen. Und für die sei in der Innenstadt Platz. Das Mainfest im August und die Herbst-Dippemess soll es aber in diesem Jahr trotzdem geben. Der TCF käme es sehr gelegen, wenn all diese Feste stattfinden könnten. Denn die bis zu fünf Millionen Euro, die jährlich an Standmiete reinkommen, fehlen derzeit, die Mitarbeiter:innen sind noch immer in Kurzarbeit.

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