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Frankfurt: Höchstwert bei Tempokontrollen

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Von: Florian Leclerc

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Die städtische Verkehrspolizei blitzt unter anderem an Gefahrenstellen. Foto: Peter Jülich
Die städtische Verkehrspolizei blitzt unter anderem an Gefahrenstellen. © Peter Jülich

In Frankfurt wurden im vergangenen Jahr bei als 1,5 Million Kfz die Geschwindigkeit gemessen. Der zuständigte Verkehrsdezernent lobt die „Generalprävention in der Fläche“.

In Frankfurt wurden im vergangenen Jahr bei mehr als 1,5 Millionen (1 503 254) Fahrzeugen die Geschwindigkeit gemessen. „Das stellt einen neuen Rekordwert dar“, sagte Verkehrsdezernent Stefan Majer (Grüne) im Verkehrsausschuss des Römers.

Von den kontrollierten Fahrzeugen seien 9,4 Prozent zu schnell gewesen. Zehn Jahre zuvor wurden demnach noch gut 940 000 Kfz überprüft, von denen 10,3 Prozent zu schnell waren. 2005 waren 17,5 Prozent der Fahrzeuge zu schnell, gemessen wurden allerdings nur etwa 530 000 Kfz.

Mehr Fahrten über Rot

Geblitzt wurde den Angaben zufolge an Unfallschwerpunkten, an Straßen mit einer problematischen Sicherheitslage, vor Schulen und Kitas. „Die Generalprävention in der Fläche ist wirksam“, sagte Majer. Er hoffe, dass der neue Bußgeldkatalog einen messbaren Beitrag für mehr Verkehrssicherheit leisten werde.

Insgesamt nahm die Stadt Frankfurt im vergangenen Jahr 13,5 Millionen Euro aufgrund von Ordnungswidrigkeiten ein. Das waren 400 000 Euro mehr als 2020. Der Großteil der Bußgeldeinnahmen, 11,6 Millionen Euro, kam demnach durch Verkehrsverstöße zustande (2020: 9,8 Millionen Euro). Besonders häufig wurden Knöllchen wegen Parkens ohne gültigen Parkschein, im absoluten Halteverbot und unzulässigen Parkens auf Gehwegen ausgestellt. Zugenommen hat die Zahl der Fahrten über rote Ampeln auf 12 859 Fälle (2020: knapp 8000).

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