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Frankfurt: Höchste Inzidenz seit Monaten

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Es gibt immer mehr positive Corona-Tests, auch in Frankfurt.

Die Corona-Sieben-Tage-Inzidenz steigt auch in Frankfurt immer weiter. Am 12. Juli lag sie laut Gesundheitsamt bei 832,9 Fällen pro 100 000 Einwohner:innen. Damit liegt sie zwar unter dem hessischen Durchschnitt von 926 Fällen, ist aber der höchste Wert seit dem 28. April. Das ist nicht verwunderlich, generell steigt die Inzidenz in Hessen immer weiter.

Die höchste Inzidenz in Hessen hat momentan der Werra-Meißner-Kreis, hier ist es ein Wert von 1983,1. Am niedrigsten ist sie im Landkreis Kassel mit einem Sieben-Tage-Wert von 603,4. Trotzdem gibt es in allen Kreisen vermutlich noch viele unentdeckte Corona-Fälle, die nicht in die Statistik miteinfließen.

Die kostenlosen Corona-Bürgertests wurden Ende Juni eingestellt, weil sie laut Bundesregierung zu teuer waren. Jetzt gibt es nur noch kostenfreie Tests für zum Beispiel pflegende Angehörige, Menschen mit Behinderung sowie deren Betreuer und Menschen, die aus medizinischen Gründen keine Impfung bekommen können. Dafür gibt es jetzt die Drei-Euro-Tests für die meisten Leute. Ohne Grund bekommt man diese aber auch nicht, zum Beispiel muss eine rote Corona-Warn-App vorgezeigt werden. Es ist also eine, wenn auch geringe, Barriere zum Erhalt der Corona-Tests entstanden und somit auch ein weiterer Grund, aus dem sich eventuell weniger Menschen testen lassen als vorher.

Auch sieht man immer häufiger Menschen ohne Maske in öffentlichen Verkehrsmitteln, trotz der dort geltenden Maskenpflicht.

In Frankfurt hat es bis zum 5. Juli 770 588 Impfungen in Impfzentren und durch mobile Impfteams gegeben, Impfungen, die in Hausarztpraxen durchgeführt wurden, sind nicht in dieser Zahl enthalten. Vollständig gegen Corona geimpft sind laut hessischem Gesundheitsministerium 75,2 Prozent der hessischen Bevölkerung. 60,1 Prozent sind sogar mit der ersten Auffrischungsimpfung geschützt.

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