Windthorst Nord

Skulpturen als Dankeschön

  • Judith Gratza
    vonJudith Gratza
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Fünf Jahre haben die Modernisierungsarbeiten im Quartier „Windthorst Nord“ gedauert. Für die Geduld der Mieterinnen und Mieter gibt es jetzt ein lebensechtes Dankeschön.

Wer zum ersten Mal in den Innenhof der Windthorststraße 79-81 blickt, wird sich kurz wundern: Eine Frau und ein Mann stehen starr neben einem Hund, einige Schritte weiter, auf der Sitzbank des Spielplatzes, blickt ein älterer Herr in die Ferne – doch niemand bewegt sich. Was der Betrachter sieht ist Kunst. Die Menschen und der Basset mit dem langen Rückgrat sind aus einer Modelliermasse.

Um sich bei den Mieterinnen und Mietern des Quartiers „Windthorst Nord“ für die Geduld und das Verständnis während der rund fünf Jahre währenden Modernisierungsarbeiten zu bedanken, hat die Nassauische Heimstätte Wohnstadt (NHW) auf der Grünfläche des Innenhofs die lebensechten Skulpturen „Alltagsmenschen“ von Künstlerin Christel Lechner aufgestellt. Sie sind aus Spezialbeton und Kunststoff und können, wie echte Alltagsmenschen, einiges ab.

Die Bildhauerin, deren Menschenfiguren bundesweit Innenstädte schmücken, arbeitet in Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis). „Sie sehen aus wie du und ich und laden zu einem Dialog zwischen Skulptur und Betrachter ein“, erklärt Michael Mayer-Marczona, Leiter des Fachbereichs Freiflächenmanagement bei der NHW.

Seit 2015 hat die Unternehmensgruppe in der Nachbarschaft an der Windthorststraße 112 Wohnungen mit insgesamt rund 6000 Quadratmetern Wohnfläche modernisiert. Dabei wurden die Fassaden und Dächer der Gebäude saniert und gedämmt sowie Photovoltaikanlagen installiert. Zudem neue Heizkörper eingebaut und an das Fernwärmenetz angeschlossen. dit

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