Wirtschaft

Kampf umArbeitsplätze im Industriepark

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
    schließen

Die SPD kritisiert den geplanten Stellenabbau des Pharmakonzerns Sanofi. Im Industriepark stehen 800 Stellen auf der Kippe.

Höchst. Die SPD im Römer warnt vor dem vom französischen Pharmakonzern Sanofi geplanten Abbau von etwa 800 Stellen im Industriepark Höchst. „Ein Stellenabbau in solchen Ausmaß wäre nicht nur eine Katastrophe für alle Betroffenen“, sagt der Stadtverordnete Roger Podstatny nach einem Treffen mit dem Betriebsrat des Unternehmens. Wenn nicht mehr in die Insulinforschung in Höchst investiert und die Forschung vorangetrieben werde, seien andere Standorte rasch im Vorteil, warnt er. Ein Stellenabbau bei Sanofi führe zudem zwangsläufig zu einer erheblichen Stellenreduzierung beim Industrieparkbetreiber Infraserv und allen Zulieferern.

Auch der hessische DGB-Chef Michael Rudolph stellt sich klar gegen die Pläne. Aufgrund von Vorratskäufen sei die wirtschaftliche Entwicklung bei Sanofi in der Corona-Krise positiv verlaufen, sagte er jüngst. „Daher sind der geplante Stellenabbau und eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen nicht hinnehmbar.“

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare