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Frankfurt: Hilfe in der Energiekrise

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Von: Christoph Manus

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Gasflamme
Der Gaspreis ist bereits sehr gestiegen. © Patrick Pleul/dpa

Die Linke im Frankfurter Römer fordert einen Härtefallfonds für Haushalte, die die gestiegenen Energiepreise nicht zahlen können. Sie sieht auch Mainova und Süwag in der Verantwortung.

Die Stadt Frankfurt soll ein Nothilfeprogramm für Menschen auflegen, die angesichts der steigenden Strom- und Gaspreise in finanzielle Not geraten. Das fordert die Linke im Römer in einem Antrag an das Stadtparlament. Nach ihren Vorstellungen stellt die Stadt eine halbe Million Euro für einen Härtefallfonds zur Verfügung und nimmt Gespräche mit den Frankfurter Energieversorgern Mainova und Süwag über deren Finanzierungsanteil an dem Fonds auf. Dabei soll es auch um die mögliche Schaffung einer Stabsstelle gegen Energiearmut gehen.

Explodierende Energiepreise in Verbindung mit steigenden Lebensmittelpreisen und hohen Mieten sind eine toxische Mischung“, sagt Fraktionschef Michael Müller. „Der Magistrat darf hier nicht tatenlos zuschauen, sondern muss aktiv gegensteuern und regulierend eingreifen.“

Für einen Nothilfefonds in der Energiekrise hatte sich jüngst bereits der Geschäftsführer des DMB-Mieterschutzvereins Frankfurt in einem FR-Interview ausgesprochen. Das Stadtparlament beauftragte den Magistrat vergangene Woche auf Antrag der Koalition von Grünen, SPD, FDP und Volt, ein kommunales Handlungskonzept zur Vermeidung von Energieschulden und Energiesperren vorzulegen. cm

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