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Der Neubau von Gebäude 10, hier eine Simulation, weist sanfte Rundungen auf.
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Der Neubau von Gebäude 10, hier eine Simulation, weist sanfte Rundungen auf.

Hochschule in Frankfurt

Frankfurt: Helle Räume gegen die Platznot

  • George Grodensky
    vonGeorge Grodensky
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Die Frankfurt University of Applied Sciences feiert ein virtuelles Richtfest für den Neubau an Gleimstraße. Ab Sommer/Herbst 2022 lernen dort die Fachbereiche Soziale Arbeit und Gesundheit, Wirtschaft und Recht.

Der Rohbau ist fertig, ebenso das Dach. Die Frankfurt University of Applied Sciences (UAS) hat am Mittwochnachmittag Richtfest für das neue Gebäude 10 an der Gleimstraße gefeiert. Anstelle der alten Mehrzweckhalle samt Schwimmanlage entsteht ein moderner Neubau mit begrüntem Dach. Von oben wirken die Konturen tropfenförmig, wie ein Gitarren-Plektrum sieht das aus. Eine Form, die sonst so nicht zu finden ist in der Stadt, lobt Hochschulpräsident Frank Dievernich.

Die viereinhalb Geschosse sollen rund 4000 Quadratmeter Hauptnutzfläche bieten. Unterkommen werden hier die Fachbereiche Soziale Arbeit und Gesundheit, Wirtschaft und Recht. Aber auch Platz für Veranstaltungen und für den Hochschulsport wird es geben. 31 Millionen Euro stellen Land und Bund zur Verfügung.

Wegen der Pandemie grillen die Bauleute am Mittwoch allerdings alleine. Die Richtfestgemeinde schaltet sich im Internet zu, spricht Grußworte oder lauscht den Ausführungen. Hessens Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Grüne) erklärt den Neubau zu einem Ort im Herzen von Frankfurt, der die Position der UAS in der Stadtgesellschaft stärke und ihr eine langfristige Perspektive ermögliche. Der Platz ist nämlich recht eng geworden, zumindest in den Zeiten außerhalb der Pandemie. Die Zahl der Studierenden hat sich seit 2008 auf rund 15 000 nahezu verdoppelt.

Frankfurts Planungsdezernent Mike Josef (SPD) schaltet sich ebenfalls dazu, er hat selbst einmal am Fachbereich Soziale Arbeit der Frankfurt UAS studiert. „In schönen, hellen Räumen lernt es sich besser und leichter“, sagt er nun.

Der Neubau sei nicht nur für die Hochschule ein Gewinn, findet Josef, sondern eine Investition in die Zukunft Frankfurts als Wissenschaftsstadt im Herzen der Republik. „Das hilft im internationalen Wettbewerb um Studierende und Lehrende“, sagt der Dezernent.

„Der Neubau ist ein Signal“, betont auch Präsident Dievernich. Im 50. Jahr ihrer Existenz stelle sich die UAS für die Zukunft auf. Unter modernsten Bedingungen sollen Themen wie Pflege oder Hebammenwissenschaften, auch Fragen der Wirtschaftswissenschaften neu gedacht werden. Der nächste Frankfurter Zukunftskongress soll ebenfalls in dem Gebäude über die Bühne gehen. Den ersten derartigen Kongress hat die UAS gerade erst im Februar online veranstaltet.

Damit nicht genug: Ende 2022 soll der Neubau von Gebäude 7 an der Nibelungenallee beginnen, kündigt Dievernich an. Ab 2024 folgt Gebäude 8. „Bis 2028 soll sich das Gesicht der UAS zur Stadt hin erneuert haben“, sagt er.

Als „Bonbon“ verspricht der Hochschulpräsident noch ein feierliches Eröffnungsfest für den Neubau im nächsten Jahr. Dann werde man das Haus auch anfassen können – und somit also die Zukunft zu packen bekommen.

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