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Der Obdachlose, der als Eisenbahn-Reiner bekannt ist, darf an der Neuen Kräme bleiben.
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Der Obdachlose, der als Eisenbahn-Reiner bekannt ist, darf an der Neuen Kräme bleiben.

Stadtpolitik

Frankfurt: Eisenbahn-Reiner und Heiligenbildchen-Olaf dürfen beide bleiben

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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An der Neuen Kräme in Frankfurt bittet Eisenbahn-Reiner um Geldspenden, Olaf Wand verkauft Devotionalien. Dazu ist nun eine Entscheidung gefallen.

Frankfurt am Main - An der Neuen Kräme verkauft ein Mann, der als Heiligenbildchen-Olaf bekannt ist, religiöse Volkskunst und Devotionalien. Das kann er auch weiterhin tun. Eine Sondernutzungserlaubnis benötige er nicht, sagte Stefan Majer, Dezernent für Mobilität und Gesundheit der Stadt Frankfurt.

Eine solche Erlaubnis hatte der Mann beantragt, weil das Ordnungsamt ihn in den vergangenen Monaten wiederholt kontrolliert hatte. Eine Sondernutzungserlaubnis sei aber nur nötig, wenn der Straßenraum stark beeinträchtigt sei, sagte Majer. Davon könne bei einem Mann mit Bauchladen nicht die Rede sein. Der Verkauf von selbst gemachten Devotionalien und religiöser Volkskunst wie Heiligenbildern und Ketten mit Kreuz in der Fußgängerzone sei ein „gemeingebräuchlicher kommunikativer Verkehr“ und zähle zum „Gemeingebrauch der öffentlichen Straße“. Von Kontrollen werde das Ordnungsamt künftig absehen.

Obdachloser ist als Eisenbahn-Reiner bekannt

Im Falle des Obdachlosen, der als Eisenbahn-Reiner bekannt ist, und sich auch an der Neuen Kräme aufhält, gelte weiterhin die Sondernutzungserlaubnis, die der frühere Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) erteilt hätte, sagte Majer. Vorausgegangen waren Beschwerden des Kapuzinermönchs Bruder Paulus, der Träger des Bundesverdienstkreuzes ist. Über den Umgang der Stadt mit ihren Obdachlosen diskutieren die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Römer, Tina Zapf-Rodriguez, der Medienmanager Bernd Reisig und Bruder Paulus beim Liebfrauenforum der Katholischen Erwachsenenbildung heute Abend in der Liebfrauenkirche. FR-Redakteur Georg Leppert moderiert. (Florian Leclerc)

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