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Abaci präsentierte am Mittwoch einen Auszug aus seiner kommenden Winterkollektion.
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Abaci präsentierte am Mittwoch einen Auszug aus seiner kommenden Winterkollektion.

Frankfurt Fashion Week

Frankfurt: Gute Stimmung beim Mode-Event am Opernplatz

  • Helen Schindler
    VonHelen Schindler
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Mit Modenschauen, Musik und einem Charity Event geht die Frankfurt Fashion Lounge an der Alten Oper zu Ende.

Laut vibrieren die Bässe am Mittwochmittag über den Frankfurter Opernplatz, neugierige Passantinnen und Passanten bleiben stehen und versuchen, durch den Absperrzaun einen Blick auf das Geschehen zu erhaschen. Hinter dem Zaun, vor dem Sofitel Frankfurt Opera, haben sich am Mittwoch am zweiten Tag in Folge Modebegeisterte getroffen, um die Laufstegshows zu verfolgen, die Sevinc Yerli zeitgleich zur Frankfurt Fashion Week organisiert hat. Insgesamt neun Modeschauen waren auf dem 25 Meter langen Laufsteg am Dienstag und Mittwoch zu sehen. „Keiner hat daran geglaubt, dass Frankfurt Fashion kann“, sagt die 43-jährige Frankfurterin. „Aber Frankfurt braucht nur die Bühne dafür.“ Und die hat sie zwei Tage lang geliefert. Dass Frankfurt die richtige Stadt für die Fashion Week ist, davon ist sie überzeugt: „Mode trifft Kreativität trifft Geld. In Frankfurt kommen Fashion und Investment zusammen.“

Nachdem die Eröffnung am Dienstag wegen Regen ins Innere des Hotels verlegt werden musste, spielt das Wetter am Mittwoch mit, die Sonne strahlt. Am Nachmittag präsentieren der Frankfurter Herrenausstatter Abaci und das Frankfurter Label Nechia ihre Kollektionen in einer gemeinsamen Schau. Die Inschrift „Dem Wahren Schönen Guten“ an der Alten Oper ist passenderweise auch die Philosophie von Cem Mustafa Abaci. 27 männliche Models präsentieren einen Auszug aus seiner kommenden Winterkollektion, die gewohnt elegant daherkommt.

Nedime Marques Ferreira, Gründerin von Nechia, verfolgt das Motto „no status, no colour, no age – just fashion“ (kein Status, keine Farbe, kein Alter – nur Mode). Sie hat den Anspruch, moderne und zeitlose Mode für Frauen jeden Alters zu designen, unabhängig von Figur, Herkunft, Hautfarbe, Status. Als ein Überraschungsgast tritt am Nachmittag das Eurodance-Projekt Snap! auf und trägt zwei seiner bekanntesten Songs, „I got the Power“ und „Rhythm is a Dancer“, vor.

Showroom im Sofitel

Etwas ruhiger geht es im ersten Stock des Sofitel zu. Im dortigen Showroom, der am Mittwoch eröffnet hat und am heutigen Donnerstag besucht werden kann, präsentieren 20 Modelabels ihre Kollektionen. Die Stücke können vor Ort anprobiert und gekauft werden. Mit dabei ist die Berliner Designerin Victoria Geiser mit ihrer ersten Kollektion, entwickelt 2020. „Meine Mode wird zu 100 Prozent in Berlin produziert und besteht überwiegend aus nachhaltigen Materialien“, sagt sie und hält einen beigefarbenen Blazer aus Bambus hoch. Ihre Blazer kosten zwischen 300 und 400 Euro, Hosen gibt es für 200 und Mäntel für 700 Euro. Sie sind in zarten Pastelltönen weiß, schwarz und beige gehalten. Das Besondere: Alle Stücke sind Einzelanfertigungen. „Alles wird extra für die Kundin produziert. So kann ich auf Sonderwünsche eingehen, wenn Ärmel zum Beispiel länger oder kürzer sein sollen.“ Auch Farben und Stoffe können die Kundinnen individuell aussuchen. „Meine Mode ist schlicht, aber trotzdem hat jedes Teil etwas Besonderes. Mir ist wichtig, dass man sie lange tragen kann.“

Zum Teilumzug der Fashion Week von Berlin nach Frankfurt sagt Geiser: „Ich glaube nicht, dass die Berliner Designer nach Frankfurt nachkommen. Die haben dort ihre Infrastruktur. Berlin ist die kreative Stadt: Berlin übernimmt die Szene, Frankfurt das Wirtschaftliche.“

Da ist Oliver Schwebel von der Wirtschaftsförderung optimistischer: „Heute haben wir gezeigt, dass Mode nach Frankfurt gehört, und dass wir die am besten angezogene Stadt Deutschlands sind“, sagt er am Nachmittag.

Am Abend endet die zweitägige Frankfurt Fashion Lounge mit einer Charity Hairshow von Haarwerk; unter anderem mit Sonya Kraus und Laura Karasek. Der Erlös geht an Mainlichtblick e.V., der kranken Kindern und Jugendlichen aus der Region Wünsche erfüllt.

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