AWO-Affäre

CDU und Grüne wollen Antworten

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Feldmann soll sich zur AWO-Affäre äußern

CDU und Grüne im Römer haben Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) aufgefordert, zu den Vorwürfen gegen ihn, seine Frau und die Frankfurter Arbeiterwohlfahrt (AWO) Stellung zu nehmen. „Nach fünf Tagen Bedenkzeit schuldet der Oberbürgermeister der Öffentlichkeit eine Erklärung“, sagte Nils Kößler, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Römer. 

Die Verweigerung einer Stellungnahme sei „unerträglich“ und belaste die Römer-Koalition aus CDU, SPD und Grünen, so Kößler. Feldmann solle sich bei der Koalitionsrunde am kommenden Dienstag erklären.

AWO-Affäre in Frankfurt: Grüne nennen Feldmanns Schweigen „inakzeptabel“

Die Frankfurter Grünen teilten mit, Feldmanns Schweigen zu den Vorwürfen sei „inakzeptabel“. Damit beschädige der Oberbürgermeister „das Ansehen seines Amtes und der Stadtregierung sowie der gesamten Stadt Frankfurt“, so die Grünen-Fraktion. „Die Zeit des Abtauchens und Weglächelns ist vorbei.“ 

Feldmann war in den vergangenen Tagen unter Druck geraten. Seine Frau Zübeyde soll als Leiterin einer AWO-Kita ein wesentlich höheres Gehalt bezogen haben als andere in vergleichbarer Position. Feldmann selbst soll vor seiner Wahl zum Stadtoberhaupt bei der AWO eine Stelle bekleidet haben, die es zuvor nicht gegeben habe und die nicht wieder besetzt worden sein soll.

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