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OB-Wahl in Frankfurt: Grüne suchen Nachfolger für Peter Feldmann

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Von: Georg Leppert

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Oberbürgermeister Peter Feldmann
Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann könnte am 6. November abgewählt werden. Die Grünen suchen jetzt nach Kandidat:innen für die Nachfolge. (Archivbild) © Boris Roessler/dpa

Die Zukunft von Frankfurts OB Peter Feldmann ist ungewiss. Für den Fall, dass er abgewählt wird, planen die Grünen jetzt die Nachfolge.

Frankfurt – Sechs Frauen und ein Mann werden darüber befinden, wer für die Grünen bei der OB-Wahl antreten soll. Die Kreismitgliederversammlung hat am Freitagabend (16. September) über die drei noch offenen Posten in der Findungskommission entschieden. Die Basis wählte Liisa Pärssinen, Alexander Mitsch und die Ortsvorsteherin im Nordend, Karin Guder, in das siebenköpfige Gremium. Bereits vorher stand fest, dass sich Parteichefin Julia Frank, die Stadträtin Anna Grundel, die Stadtverordnete Martina Düwel und Leah Luwisch für die Grüne Jugend auf die Suche nach einem Kandidaten oder einer Kandidatin machen werden.

In den kommenden Wochen soll die Gruppe Gespräche mit Bewerber:innen führen. Sollte Amtsinhaber Peter Feldmann (SPD) am 6. November abgewählt werden, muss die Findungskommission wenige Tage später mindestens eine Kandidatin oder einen Kandidaten präsentieren. Wobei die Basis, die letztlich die Entscheidung über die OB-Bewerbung trifft, am Freitag deutlich machte, dass sie gerne die Wahl zwischen mehreren Personen hätte. Sollte Feldmann im Amt bleiben, muss die Kommission bis Frühling 2023 Ergebnisse liefern.

Grüne in Frankfurt suchen nach OB-Kandidat: Fünf Mitglieder auf Favoritenliste

Als Favorit:innen für eine OB-Bewerbung gelten fünf Mitglieder der Grünen. Allerdings war die Partei bei Personalentscheidungen zuletzt auch immer wieder für Überraschungen gut.

Als Konsequenz aus dem Skandal um einen ihrer früheren Vorsitzenden beschlossen die Grünen zudem einen Antrag, der sich mit Sexismus in der Partei befasst. Er sieht für Mitglieder in wichtigen Positionen verpflichtende Weiterbildung im Einsatz gegen Sexismus vor. (Georg Leppert)

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