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Frankfurt: Große Auswahl für einen Ausflug

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Von: Timur Tinç

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Der Spielplatz im Günthersburgpark ist bei Familien im Nordend und Bornheim besonders beliebt.
Der Spielplatz im Günthersburgpark ist bei Familien im Nordend und Bornheim besonders beliebt. © Rolf Oeser

Ob Park, Schwimmbad oder Museum - Frankfurt bietet Familien viele Beschäftigungsmöglichkeiten.

Egal, wo man in Frankfurt wohnt, der Weg ins Grüne ist meist nicht weit. Ob zum Spielplatz, in den Wald oder an Main und Nidda entlang, in der Stadt gibt es viele Naherholungsgebiete zum Spazieren oder Radfahren. Für die FR-Serie „Meine Stadt“ stellen wir einige Ausflugsziele für Familien vor, wo Erwachsene und Kinder zusammen Spaß haben können.

Parks: Die weitläufigsten Anlagen sind die Waldspielparks. Besonders viele Spielangebote gibt es in Schwanheim und im Heinrich-Kraft-Park in Fechenheim. Selbst wenn es richtig voll wird, verteilt es sich gut und es gibt verschiedenste Spielmöglichkeiten für Kinder – aber auch Erwachsene schwingen sich gerne mal auf die Seilbahnen. Im Heinrich-Kraft-Park gibt es zudem noch zwei Bolzplätze und Basketballkörbe. Und das sogar getrennt voneinander. Auch der neue Rennbahnpark in Niederrad bietet für Groß und Klein Aktivitäten. Zum Beispiel den Calisthenics-Park. Der Hafenpark im Ostend ist super für Familien, die gerne zusammen skaten. Wer es gerne wuselig mag, ist im Grüneburgpark im Westend und im Günthersburgpark im Nordend gut aufgehoben.

Parks mit Wasserspielplätzen: Im Sommer erfrischen sich auch Erwachsene gerne mal bei den Wasserspielen, ob im Scheerwald in Oberrad, im Waldspielpark Louisa in Sachsenhausen, im Waldspielpark Schwanheim, im Günthersburgpark, im Niddapark in Ginnheim oder im Lohrpark in Seckbach. Es gibt genügend Alternativen – wenn die Wasserspiele denn in Betrieb sind.

Schwimmbäder: Bei so vielen Sonnenstunden wie in diesem Jahr kann das erste Ausflugsziel eigentlich immer nur das Schwimmbad sein. Die sieben Frankfurter Freibäder verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet. Besonders gesegnet sind die Menschen in Rödelheim und Hausen, die mit dem Hausener und dem Brentanobad gleich zwei Bäder um die Ecke haben. Die Stadt hat in den vergangenen Jahren viel Geld in die Sanierung der Bäder investiert. Erst kürzlich bekam das Brentanobad eine neue breite Rutsche. Für Kinder und Jugendliche ist das Stadionbad mit seiner Riesenrutsche, den zwei steilen Rutschen und dem Sprungturm besonders beliebt und hat im Sommer die meisten Besucher:innen angelockt. Bei den fünf Hallenbädern hat die Titus-Therme in der Nordweststadt die Nase vorne, was die Attraktionen angeht. Zumindest so lange, bis der Neubau des Rebstockbads steht. 2025 soll es soweit sein. Das Familienbad Bornheim, das Ende 2023 fertig sein soll, verspricht mit mehr Rutschen als bisher ebenfalls viel Vergnügen. Und das Beste: Für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren ist der Eintritt in alle Bäder kostenlos.

Museen: Kostenlos ist auch der Eintritt für Jugendliche unter 18 Jahren in 16 Frankfurter Museen. Aber auch alle anderen Einrichtungen bieten verschiedenste Veranstaltungen und Workshops an. Im Experiminta lernen auch Erwachsene noch etwas über Physik, Mathematik und Chemie an rund 130 Stationen. Die Frankfurter Museen haben sich außerdem für den sogenannten Satourday zusammengeschlossen. Immer am letzten Samstag im Monat – bis auf August und Dezember – ist der Eintritt frei für eine Tour durch viele Museen. Kostenlos werden spezielle Themenführungen für Familien angeboten, zudem kann in Workshops selbst geforscht und ausprobiert werden. Ausnahme ist der August, da das Museumsuferfest stattfindet sowie im Dezember

Zoo: Ziegen streicheln, die Affen zum Lachen bringen und die unterschiedlichsten Tiernamen für das nächste Stadt-Land-Fluss-Spiel lernen: Der Zoobesuch gehört für viele Familien mindestens ein Mal im Jahr zur Tradition. Wer seine Kinder glücklich machen will, kann dort auch Kindergeburtstage feiern. Wer es eine Nummer kleiner mag, ist im Kobelt-Zoo in Schwanheim gut aufgehoben, der ehrenamtlich geführt wird.

Weitere Ausgehtipps

Für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren sind Eintritte in allen Frankfurter Schwimmbädern kostenlos. Der Eintritt für Kinder und Jugendliche bis zur Volljährigkeit in alle Dauer- und Sonderausstellungen der städtischen Museen ist kostenfrei.

Mit dem Kufti – dem Kultur- und Freizeitticket – können unter 18-jährige kostenlos ins Museum und in den Zoo. Kinder und Jugendliche aus Haushalten mit einem monatlichen Nettoeinkommen von unter 4500 Euro, die in Frankfurt leben oder hier eine Schule oder Kita besuchen, bekommen das Kufti kostenlos. Alle anderen müssen 29 Euro im Jahr zahlen. www.kufti.de

Die Stadt Frankfurt hat unter:

www.kultur-frankfurt.de einige Angebote gesammelt

Die Frankfurter Tourismus+Congress GmbH hat ebenfalls verschiedene Tipps für Familien zusammengestellt:

www.frankfurt-tourismus.de/Frankfurt-fuer/Familien-und-Kinder.

Einen Überblick zu Terminen und Veranstaltungen gibt es auf der Webseite: www.rheinmain4family.de. FR

Palmengarten: Der Trip durch Dschungel und Halbwüsten, exotische Pflanzen muss jede:r in Frankfurt mindestens einmal gemacht haben. Es gibt viel über Pflanzen zu lernen und Kinder können sich auf dem großen Spielplatz austoben. Im Sommer gibt es einen Wasserspielplatz. Schade nur, dass der Palmengarten-Express eingestellt wurde. Kinder können auf dem kleinen See das erste Mal in einem Boot das Paddeln üben. Außerdem ist die Minigolfanlage mit 18 Bahnen seit diesem Jahr wieder in Betrieb.

Minigolf: Die einzige sonstige Minigolf-Anlage in Frankfurt ist an der Nidda in der Römerstadt. Während andere kamen und gingen, ist diese Anlage seit Jahrzehnten in Betrieb und der Ort für die erste Bekanntschaft mit dem kleinen weißen Ball. Neben den 18 Bahnen gibt es einen Kiosk. Nahebei ist ein Spielplatz.

Goetheturm: Wer Frankfurt von oben sehen möchte, ist auf dem wiedererrichteten Goetheturm in Sachsenhausen an der richtigen Adresse. Auch der dazugehörige Irrgarten wurde in diesem Jahr grunderneuert. Damit den Kindern nicht zu langweilig wird, gibt es einen schönen Spielplatz. Direkt vor Ort ist auch ein Fahrradverleih.

Alter Flugplatz: Zahlreiche Menschen aus dem Frankfurter Norden dürften auf dem Alten Flugplatz in Bonames das Fahrradfahren gelernt haben und bringen es nun ihrerseits ihren Sprösslingen bei. Die Stadt möchte ein neues Konzept für den Flugplatz auflegen, um Umweltbildung, Naherholung und Naturschutz unter einen Hut zu bringen. Auch das „Tower-Café“ soll reaktiviert werden und wie früher ein Anziehungspunkt für die Bürger:innen werden.

Mukiva: Das Kinder- und Familienzentrum in Bornheim ist perfekt für Familien mit Kleinkindern geeignet, die anderen Menschen im Stadtteil kennenlernen möchten. Es gibt Spielgruppen und Kreativnachmittage. Solche Treffs gibt es auch in vielen anderen Stadtteilen, zum Beispiel in Kirchengemeinden. Eine Übersicht hat das Kinderbüro Frankfurt: kinderbuero-frankfurt.de.

Indooraktivitäten: Neben den bei Kindern beliebtem Indoorspielplatz in Bergen-Enkheim gibt es jede Menge weitere sportliche Aktivitäten, die Familien zusammen machen können. Im Sportpark Frankfurt in Preungesheim gibt es neben einer Soccerhalle auch Beachvolleyball, Bubble-Soccer und demnächst Padel-Tennis. Wer Nervenkitzel sucht, kann mit älteren Kindern Lasertag in Bergen-Enkheim oder im Ostend spielen oder Go-Kart fahren in Preungesheim. Mit jüngeren Kindern kann man bei Schwarzlicht Minigolf in Bornheim spielen oder Bowling üben am Rebstock oder in Eschersheim. Für Kletterfans gibt es gleich vier Hallen in Frankfurt, um sich auszuprobieren: in Seckbach und Fechenheim sowie zwei in Preungesheim.

Mit der Familie in den Zoo gehört für viele zur Tradition.
Mit der Familie in den Zoo gehört für viele zur Tradition. © Monika Müller
Gemeinsame Pflanzenkunde im Palmengarten.
Gemeinsame Pflanzenkunde im Palmengarten. © ROLF OESER
Am alten Flugplatz in Bonames ist genügend Platz für alle zum Radeln oder Inlineskaten.
Am alten Flugplatz in Bonames ist genügend Platz für alle zum Radeln oder Inlineskaten. © Renate Hoyer
Auch die Kleinsten können vom Goetheturm die Skyline beobachten.
Auch die Kleinsten können vom Goetheturm die Skyline beobachten. © Rolf Oeser

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