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Frankfurt: Girokonto bei Sparda-Bank Hessen bleibt kostenlos

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Die Sparda-Bank Hessen hält am kostenlosen Girokonto fest. Sie sieht sich trotz der Negativzinsen am Kapitalmarkt auf Erfolgskurs.

Die Sparda-Bank Hessen bietet auch künftig ein kostenfreies Girokonto an. Das hat die Genossenschaftsbank mit Sitz in Frankfurt angekündigt. Von der Einführung von Negativzinsen ist keine Rede.

Vorstandschef Markus Müller zog bei der Vorstellung der Zahlen für das Geschäftsjahr 2019 eine sehr positive Bilanz. Alle wesentlichen Kennzahlen hätten sich im Vergleich zum Vorjahr überplanmäßig entwickelt. So sei etwa die Kundenzahl erneut gestiegen, auf nun mehr als 352 000, mehr als 16 000 neue Girokonten seien eröffnet worden. Die Kundeneinlagen wuchsen um 400 Millionen Euro auf nun 6,2 Milliarden Euro. Die Bilanzsumme stieg auf nun sieben Milliarden Euro.

„Unser auf Nachhaltigkeit ausgelegtes genossenschaftliches Geschäftsmodell ist auch in Zeiten von Niedrigzinsen erfolgreich“, sagte Müller. Nach den vorgelegten Zahlen blieb der Zinsüberschuss trotz der Negativzinsen am Kapitalmarkt im Vergleich zum Vorjahr wenigstens stabil, lag bei 85,4 Millionen Euro. Der Provisionsüberschuss stieg dagegen um 15,6 Prozent. Der Jahresüberschuss des Kreditinstituts liegt allerdings mit 13,4 Millionen Euro nur leicht über dem Vorjahresergebnis.

Die Sparda-Bank Hessen hatte zum Jahresende 36 Filialen und 27 SB-Stellen. Das ist eine SB-Stelle mehr als vor einem Jahr.

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