1. Startseite
  2. Frankfurt

Frankfurt: Gespräche mit ABG über städtische Immobilie

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Christoph Manus

Kommentare

Stadträtin Sylvia Weber (SPD) hat viel vor. Das Amt der Baudezernentin hat sie freiwillig übernommen.
Die Frankfurter Baudezernentin Sylvia Weber (SPD) will rasch klären, ob das Grundstück Stiftstraße 32 auch an die ABG gehen könnte. © Peter Jülich

Wird das städtische Grundstück Stiftstraße 32 doch nicht an einen privaten Investor vergeben? Die Stadt führt zumindest Gespräche über eine andere Lösung.

Die Stadt hat Gespräche mit der ABG aufgenommen, um zu prüfen, ob das Grundstück Stiftstraße 32 statt an einen privaten Investor auch an die städtische Wohnungsgesellschaft verpachtet werden könnte. Das hat die Frankfurter Baudezernentin Sylvia Weber (SPD) am Dienstag im Planungsausschuss berichtet. Bis zur Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am kommenden Dienstag könne sie zumindest eine „Wasserstandsmeldung“ abgeben, versprach sie. Die Koalition delegierte die Entscheidung über die Vorlage an diesen Ausschuss.

Die Linke im Römer hatte die Absicht, das mit einem maroden Wohn- und Geschäftshaus bebaute Grundstück in der City per Erbbaurecht an die Lyson Group zu vergeben, scharf kritisiert. Weber habe versprochen, keine Vergaben an Private mehr zu genehmigen. Dem widerspreche aber die Vorlage. Die Linke hatte stattdessen eine Vergabe an die ABG ins Spiel gebracht.

Die strittige Vorlage geht noch auf Webers Vorgänger Jan Schneider (CDU) zurück

Die Vorlage gehe auf ihren Vorgänger Jan Schneider (CDU) zurück, machte Weber im Ausschuss klar. Die Argumentation der Linken bezeichnete die Dezernentin als durchaus nachvollziehbar.

Uli Baier (Grüne) wehrte sich gegen eine pauschale Kritik an privaten Investoren. Die Lyson Group habe sich in früheren Projekten als vertrauenswürdiger Partner der Stadt erwiesen. „Wir brauchen auch private Investoren, um Wohnraum zu schaffen“, sagte Sebastian Papke (FDP).

Auch interessant

Kommentare